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Mit Vorsicht sicher durch die Adventzeit

Berufsfeuerwehr Innsbruck rät zu achtsamem Umgang mit Adventkränzen und Christbäumen.

Für die Sicherheit in den eigenen vier Wänden kann jede/r Einzelne selbst Vorkehrungen treffen: Ein besonderes Risiko in der stillen Zeit entsteht durch Kerzen an Adventkränzen und Christbäumen. Die ExpertInnen der Feuerwehren kennen die Risiken – so appellieren sie an Erwachsene, Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen zu lassen.

Löschmittel griffbereit halten

Bereits wenige Tage nach Heiligabend wird das Geäst der Bäume sehr trocken. Ebenfalls bei Adventkränzen steigt mit jedem Adventsonntag und jeder weiteren Kerze die Brandgefahr. „Der warme Sommer kommt heuer noch dazu. Die Trockenheit machte auch den Christbäumen zu schaffen, denn sie erhielten deutlich weniger Wasser als in anderen Jahren“, erläutert der für Forstagenden und Sicherheit zuständige Vizebürgermeister, Franz X. Gruber. Der Branddirektor der Berufsfeuerwehr Innsbruck (BFI), Mag. (FH) Helmut Hager, empfiehlt allen InnsbruckerInnen, die ihren Baum aufputzen: „Grundsätzlich sollten elektrische Kerzen verwendet werden, damit kann man Bränden am besten vorbeugen und verbringt das Weihnachtsfest ohne Risiko.“ Bei Adventkränzen können auch elektrische Kerzen als Alternative zu natürlichem Licht verwendet werden. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch ein Brand ausbrechen, rät Hager, Löschmittel wie Wasser oder Feuerlöscher griffbereit zu halten, Fenster und Türen zum Brandraum zu schließen und den Notruf 122 zu wählen.

Dienste an den Feiertagen

Für die Sicherheit der InnsbruckerInnen und Gästen der Landeshauptstadt stehen bei der BFI am 24., 25. und 26. Dezember jeweils 22 MitarbeiterInnen und ein/e OffizierIn im Branddienst. Zu Silvester kommen nochmal sechs dazu. Die zehn Freiwilligen Feuerwehren in den Stadtteilen sind ebenfalls unabhängig von Feiertagen einsatzbereit. (SAKU)