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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vordere Reihe, 3.v.l.) und Stadtrat Gerhard Fritz (hintere Reihe, Mitte) holten Innsbrucks HobbygärtnerInnen vor den Vorhang.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vordere Reihe, 3.v.l.) und Stadtrat Gerhard Fritz (hintere Reihe, Mitte) holten Innsbrucks HobbygärtnerInnen vor den Vorhang.

Stadt ehrt 170 InnsbruckerInnen für ihren grünen Daumen

Bevor die Natur mit dem astronomischen Frühlingsanfang am 20. März offiziell aus ihrem Winterschlaf erwacht und überall für Farbe sorgt, stellte die Stadt Innsbruck die besten HobbygärtnerInnen des vergangenen Jahres in den Mittelpunkt. Insgesamt 170 PreisträgerInnen waren am 08. März zur Schlussfeier des Blumenschmuckwettbewerbes 2015 in die Orangerie im Congress Innsbruck gekommen. Dort wurden sie von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und dem ressortzuständigen Stadtrat Mag. Gerhard Fritz für ihren grünen Daumen geehrt. 
36 Auszeichnungen, 131 Anerkennungs- und drei Sonderpreise wurden heuer in den Kategorien „Garten“, „Blumenschmuck“ und „Kleingärten“ vergeben. Im Zuge des Bewerbes „Grünes und blühendes Innsbruck“ verleiht die Tiroler Landeshauptstadt die Auszeichnungen seit 1967. 

Die kleinen Freuden des Lebens

„Es sind die kleinen Freuden des Lebens, die unseren Alltag auszeichnen. Sie sind es, die mit Ihren Gärten, Balkonen und Blumenschmuck für ebendiese Freude – bei sich selbst – aber auch bei vielen anderen sorgen“, gratulierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Es ist die Eigeninitiative, die Ihr Schaffen auszeichnet und durch die unsere Stadt lebendig und bunt wird. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich und gratuliere zu den verdienten Auszeichnungen.“ 
Stadtrat Gerhard Fritz ist überzeugt: „Darf man in Zeiten der Sorge und Angst (Kriege, wirtschaftliche Krisen, Flüchtlingsproblematik, Gefahr des Zerfalls der EU) von der Schönheit von Blumenkästen reden – ja. Wir dürfen und wir müssen: Schönheit ist das beste Mittel gegen Angst. Unsere Stadt verschönern heißt zum guten Zusammenleben in unserer Stadtgesellschaft beitragen.“ Fritz weiß, dass nicht nur die Kolleginnen und Kollegen des Amtes für Grünanlagen das ganze Jahr über hervorragende Arbeit leisten. Auch zahlreiche Privatpersonen sorgen mit viel Engagement und Liebe zum Detail dafür, dass Innsbruck jene farbenfrohe und einladende Stadt ist, die wir kennen. 

Besonderen Initiativen gebührt Sonderpreis

Heuer wurden erstmalig drei Sonderpreise für besonders innovative und kreative Gartenideen vergeben. „Wir wollen nicht nur in auf Ästhetik aufbauenden Kategorien Preise vergeben, sondern auch Initiativen auszeichnen, die das Schöne mit dem Nützlichen verbinden“, erläutert Stadtrat Fritz.
Die SonderpreisträgerInnen 2015 (ohne relevante Reihung):
-       Hausgemeinschaft Zeughausareal
-       freipflanzen – Gartenprojekt „innsGartl“
-       Interkultureller Gemeinschaftsgarten Wilten – Innsbruck 

Darüber hinaus wurden die schön gestalteten Gärten bzw. blumengeschmückten Balkone von einer fachkundigen Jury, bestehend aus GärtnermeisterInnen der Stadt Innsbruck bewertet. Sie besichtigten insgesamt über 1.600 Objekte. 

Das Amt für Grünanlagen in Zahlen

Unter der Leitung von Amtsvorstand Ing. Thomas Klinglerbetreuen rund 120 MitarbeiterInnendes Amtes für Grünanlagen, davon zehnLehrlinge und 33 Saisonkräfte, 133 Hektar Grünflächen. Jährlich werden mehr als 11.000 Stunden zur Pflege der rund 25.000 Bäume aufgewendet. 100.000 Blumenzwiebeln und 85.000 einjährige Blumen verschönern das Innsbrucker Stadtbild. 

Wettbewerb 2016

Interessierte InnsbruckerInnen können sich beim Amt für Grünanlagen unter Tel.: +43 512 5360 7152 für den Bewerb 2016 anmelden. Im Laufe des Jahres hält die Jury zudem selbst nach den schönsten Gärten und dem hübschesten Blumenschmuck der Stadt Ausschau.