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Kreativ setzten sich die SchülerInnen mit den Begriffen „Fremde“ und „Heimat“ auseinander.
Kreativ setzten sich die SchülerInnen mit den Begriffen „Fremde“ und „Heimat“ auseinander.

Wenn „Heimat“, „Fremde“ und ein bisschen Farbe aufeinander treffen

Kunstprojekt der NMS Müllerstraße

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, erklärte einst der deutsche Komiker, Volkssänger und Autor Karl Valentin. Für eine Ausstellung im Kunstgang der Katholisch-Theologischen Fakultät, die noch bis 29. Juni zu sehen ist, orientierten sich die Jugendlichen der Neuen Mittelschule Müllerstraße an ebendiesen Worten. Dabei setzten sie sich mit Fragen „Was bedeutet Fremdsein?“ oder „Wo fühle ich mich geborgen?“ auseinander. „Besonders in der heutigen Zeit ist das Ansprechen und Behandeln dieser Themen enorm wichtig. Durch die künstlerische Auseinandersetzung war es den Schülerinnen und Schülern möglich, die zurzeit sehr präsenten Begriffe der ,Fremde‘ und der ,Heimat‘ zu hinterfragen und auf neue Aspekte zu stoßen“, fasst Stadtrat Ernst Pechlaner zusammen: „Ein großes Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen dieses Vorzeigeprojektes beigetragen haben.“

Literarische Grundlage für die Kunstwerke stellte die Erzählung „Wo ich wohne“ von Ilse Aichinger dar. Die künstlerischen Arbeiten, die anschließend im Fach „Bildnerische Erziehung“ entstanden, erweiterten die Sicht der SchülerInnen auf die Themen „Heimat“ und „Fremdsein“. Die Ausstellung ihrer Werke, die unterschiedliche künstlerische Techniken vereinen, bildet den Abschluss des Projekts. Zu sehen sind Zeichnungen, Collagen, Plakate mit Sprichwörtern, Linolschnitte, Skulpturen sowie eine Installation. (AA)