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Mechaniker aus der städtischen Werkstatt nehmen sich eines kaputten Motors an.
Mechaniker aus der städtischen Werkstatt nehmen sich eines kaputten Motors an.

Von der Kehrmaschine bis zum Spezial-Pinzgauer

Die Asphaltwalze muss repariert und die Räumfahrzeuge winterfit gemacht werden. Ganz nebenbei wird ein altes Militärfahrzeug für den Einsatz- und Katastrophenfall umgebaut – all dies übernimmt das städtische Referat „Werkstatt und Fuhrpark“.

Eine Kehrmaschine schwebt einige Meter über dem Boden – unmöglich? Ganz und gar nicht! In Bezug auf Fahrzeuge ist im städtischen Referat „Werkstatt und Fuhrpark“ beinahe alles möglich. Auf einem Tisch unterhalb der Hebebühne, auf der sich die scheinbar fliegende Maschine befindet, liegt ein ausgebauter Motor. Eine Dichtung muss ausgetauscht werden. „Würden wir den Schaden extern reparieren lassen, würde das mehrere Tausend Euro kosten“, erläutert Amtsvorstand DI Josef Mühlmann. Rund 180 Fahrzeuge werden in dem Referat, das zum Amt für Straßenbetrieb gehört, verwaltet, gewartet und serviciert – eigentlich könnte man sagen liebevoll betreut. „Schon allein unser Amt hat rund 80 Fahrzeuge. Dazu kommen noch jene aus anderen städtischen Dienststellen sowie aus Partnerbetrieben, wie der IKB und IIG“, erklärt Mühlmann.

Grundlage für eine saubere Stadt

Täglich sind in der Tiroler Landeshauptstadt zwei Lkw, eine mittelgroße und fünf kleine Kehrmaschinen im Einsatz, dazu kommen noch Fahrzeuge der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) zur Abfallentsorgung. Dass diese jeden Tag bereits in den frühen Morgenstunden einsatzbereit sind, ist eine der vielen Aufgaben im Referat „Werkstatt und Fuhrpark“. Unterschiedliche Reparaturen an Fahrzeugen und Maschinen gehören wie Instandhaltungsmaßnahmen, Fahrzeug-Services sowie Schweiß- und Elektroarbeiten ebenfalls dazu.

Aufbauarbeiten im eigenen Haus

Zum Fuhrpark der Stadt zählen durchaus Besonderheiten: So können zum Beispiel Winter-Räumfahrzeuge durch einen Wechselaufbau im Sommer für die Straßenreinigung – und somit ganzjährig – genutzt werden. Unterschiedliche Dienststellen haben verschiedene Anforderungen: „Die Fahrzeuge der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) werden zum Beispiel mit Blaulicht, Horn und Funk ausgestattet. Neben den unterschiedlichen Aufbauten werden solche Arbeiten inzwischen beinahe komplett in der städtischen Werkstatt vorgenommen“, berichtet der Amtsleiter. Besonders stolz sind er und sein Team auf ein ehemaliges Militärfahrzeug, einen Pinzgauer, der zu einem vielseitigen Katastrophenschutzfahrzeug der MÜG umgebaut wurde. 

Ab September kehrt Winter ein

Während für SchülerInnen die Sommerferien zu Ende gehen, kehrt in der Roßaugasse bereits der Winter ein: Ab September werden die Räumfahrzeuge winterfit gemacht. Freien Straßen steht also nichts im Wege. (DH)

Amt für Straßenbetrieb

Rossaugasse 4b
Tel.: +43 512 53 60 7250
E-Mail: post.strassenbetrieb@innsbruck.gv.at

Zahlen und Fakten

  • 10 Werkstattmitarbeiter
  • 18 Fahrer im Fuhrpark
  • 580 zu betreuende Fahrstreifenkilometer
Amtsleiter DI Josef Mühlmann
Amtsleiter DI Josef Mühlmann