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Zum zehnjährigem Bestehen bestens auf Kurs

Ein erfolgreiches Arbeitsjahr der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG)
„Die Leistungsbilanz im abgelaufenen Arbeitsjahr zeigt, dass die Innsbrucker Immobiliengesellschaft im zehnten Jahr ihres Bestehens sehr gut gewirtschaftet hat. Sie ist erster Ansprechpartner in allen Liegenschaftsangelegenheiten der Landeshauptstadt. Als Treuhänderin des sozialen Schatzes der Stadt Innsbruck im Wert von rund 800 Mio. € ist sie weiter auf dem richtigen Weg.“ Dies betonte Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer - auch in ihrer Funktion als Beteiligungsreferentin der Stadtregierung - anlässlich der vom Aufsichtsrat einstimmig beschlossenen Jahresabschluss 2012. AR-Vorsitzender Univ.-Prof. Dr. Franz Pegger unterstreicht: „Es wurde seit der Neuausrichtung der IIG vor rund vier Jahren schon vieles umgesetzt. Vieles bleibt noch zu tun. Hauptaufgabe der IIG ist die Erhaltung und der Ausbau des städtischen Liegenschaftsvermögens im Interesse aller Innsbruckerinnen und Innsbrucker.“

IIG-Mieten um 80 Prozent günstiger

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler erläutert die Schwerpunkte des abgelaufenen Arbeitsjahres. Danach konnten Bankdarlehen zurückgezahlt, Altlasten abgebaut und die Eigenkapitalquote gesteigert werden. Der Umsatz stieg um fast 5 Prozent von 36 auf knapp 38 Mio. €. Die IIG sorge mit ihren rund 6000 Wohnungen – deren Mieten rund 80 Prozent und mehr günstiger wie jene am freien Markt sind – ganz wesentlich für das Wohl der BürgerInnen. Dazu kümmern sich die rund 130 MitarbeiterInnen um die Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Sportanlagen, Vereinsheime, Bauhöfe und vieles andere mehr.

Zahlreiche Arbeitsschwerpunkte

Folgende Projekte prägten das Jahr 2012:

• Übergabe der Wohnanlage Premstraße 21 – 25 mit 46 Mietwohnungen;
• Übergabe des Theater- und Science Center (AUDIOVERSUM) in der Wilhelm-Greil-Straße
• Beginn der Abbrucharbeiten beim Sillblock und der Wohnanlage Premstraße für den 3. Bauabschnitt;
• Beginn des Schulneubaues Sonderpädagogisches Zentrum (SPZ);
• Generalsanierung z. B. des VOEST-Hochhauses in der Kajetan-Sweth-Straße 54; diese verlief besonders erfolgreich, denn laut einer Befragung zeigten sich 93 Prozent der MieterInnen mit den Sanierungsarbeiten der IIG sehr zufrieden bzw. zufrieden.
• Nachträgliche Aufzugseinbauten;
• Umbau Notschlafstelle Gutenbergstraße 16;
• Restaurierung Goldenes Dachl;
• Containeranlage für den Sportplatz Hötting;
• Architekturwettbewerbe umgesetzt wie z.B. für die Gebäudeerweiterung des Bundesrealgymnasiums Adolf-Pichler-Platz, Betreutes Wohnen in der Liebeneggstraße und der Feuerwache Wilten;

Mehrfache Auszeichnungen

Ferner berichtete Danler, dass die IIG in Zusammenarbeit mit der CCSP Austria die Betriebskosten bei den betreuten Wohnanlagen weiter reduzieren konnte. Die Bemühungen der IIG am Energiesparsektor wurden von der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) mit dem Vorzertifikat in Gold (höchste Qualitätsstufe) für den Schulneubau Sonderpädagogisches Zentrum (SPZ) belohnt. Damit nicht genug, erhielt die IIG für das Bundesrealgymnasium in der Au von der EU den europäischen Energie-Effizienz-Preis (Green-Building-Award). Und für die Sanierung des Wohnheimes Hötting gab es den Umweltpreis der Stadt Innsbruck.

Erfolgreich ist die IIG auch als Lehrlingsausbilder, insbesondere beim Modell „Lehre mit Matura“. Ein Büro-Lehrling errang kürzlich beim Tiroler Lehrlingswettbewerb den 3. Platz.
11. Juli 2013