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Zubau des Tierheims Mentlberg

Stadt und Land fördern mit 500.000 Euro
Das Tierheim im südlichen Innsbrucker Stadtteil Mentlberg platzt aus allen Nähten. Stadt und Land greifen nun dem Heim mit einer Förderung von insgesamt 500.000 Euro kräftig unter die Arme. Das Tierheim kann damit nun ausgebaut werden und in der Folge den Tieren wieder mehr Platz bieten.

„Dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck ist es ein großes Anliegen, die bauliche Situation im Tierheim zu verbessern“, sind sich LH Günther Platter und Innsbrucks Bgmin Christine Oppitz-Plörer einig. Sowohl Land als auch Stadt leisten einen Baukostenzuschuss von je 250.000 Euro. „Mit der finanziellen Unterstützung ist das Tierheim in der Lage, am angrenzenden Grundstück ein Kleintierhaus und einen Treffpunkt für Tierfreunde zu verwirklichen“, konkretisiert Tirols Tierschutzlandesrat LHStv Anton Steixner. Damit schaffe man zum einen eine entsprechende Unterkunft für die Tiere wie auch ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierschutzvereins für Tirol, begrüßen sowohl Landes- wie Stadtpolitik die Investition in eine artgerechte Tierhaltung und die Aufklärungsarbeit für den Tierschutz.

Land und Stadt decken rund Hälfte der Kosten
Federführend in der Ausführung des mit 1,1 Millionen Euro veranschlagten Projektes ist die engagierte Heimbetreiberin und Tierschützerin Inge Welzig. 500.000 Euro kommen von Land und Stadt. Der Restbetrag soll durch Spenden an den Tierschutzverein aufgebracht werden. Für den Zubau wurde ein in Eigentum des Bundes stehendes Grundstück der benachbarten Justizanstalt angemietet. Noch im heurigen Jahr soll mit dem Bau der beiden Häuser begonnen werden.

Kleintierhaus und Haus der Tierfreunde
Das vor elf Jahren errichtete und vom Tierschutzverein für Tirol betreute Tierheim in Mentlberg ist zwar funktional, bietet inzwischen aber aufgrund der steigenden Zahl der abgegebenen und ausgesetzten Tiere zu wenig Platz. Ein eigenes Kleintierhaus soll bis Ende des Jahres zahlreichen Kaninchen, Meerschweinchen, Igeln und Vögeln Unterkunft bieten. Notwendig wurde das Kleintierhaus vor allem auch durch die stark angestiegene Zahl der zu beherbergenden Hunde, wodurch die Kleintiere auf immer knapperem Raum im Tierheim leben mussten.

Auch der Schulungsraum im Haupthaus musste der Unterbringung weiterer Tiere weichen. Da in Zukunft noch mehr Aufklärung in Sachen Tierschutz und artgerechte Tierhaltung geleistet werden soll, wird das Haus „Treffpunkt Tierfreunde“, in dem Schulungen und Vorträge stattfinden werden, neu errichtet. Hier wird auch Raum für die Arbeit und Zusammenkunft der MitarbeiterInnen und zahlreichen freiwilligen HelferInnen sowie BesucherInnen des Tierheimes geschaffen.
03. September 2012