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Zu Gast beim Verein „Tiroler Künstlerschaft“

Mag.a Christine Oppitz-Plörer im Kunstpavillon
Innsbruck ist eine viel beachtete Kunst- und Kulturstadt. Da ist es nur naheliegend, dass die vielen KünstlerInnen auch ein Forum, eine Vertretung für ihre Interessen und Anliegen haben. Dies nimmt seit 1946 der im Kunstpavillon am Rennweg beheimatete Verein „Tiroler Künstlerschaft“ wahr.

Der Verein „Tiroler Künstlerschaft“ vertritt die Interessen bildender KünstlerInnen in Tirol, zählt zur Zeit 331 Mitglieder und betreibt den „Kunstpavillon“, die „Neue Galerie“ und das „Künstlerhaus Büchsenhausen“

Geschäftsleiterin und Kuratorin Ingeborg Erhart, die Vorstandsmitglieder Katharina Cibulka, Lizzy Fidler und Christoph Hinterhuber führten Bürgermeisterin und Kulturreferentin Mag.a Christine Oppitz-Plörer durch die noch bis 24. Mai laufende Ausstellung „There Are More Things“ der Wiener KünstlerIn Jakob Lena Knebl, die die Fragen „Was ist Design, was ist Kunst?“ und „Was ist der Körper, was ist Identität?“ aufwirft.

Die „Tiroler Künstlerschaft“ legt bei ihren Ausstellungen großen Wert darauf, dass auch internationale KünstlerInnen ihre Werke in Innsbruck präsentieren und dass hier ein reger Austausch zwischen regionalen und internationalen Kunstschaffenden herrscht. Die internationalen KünstlerInnen nehmen auch aktiv am sozialen Leben Innsbrucks teil und kommen immer wieder in die Landeshauptstadt. Jedes Jahr finden je fünf Ausstellungen im „Kunstpavillon“ und in der „Neuen Galerie“ im Parterre der Hofburg mit einer Ausstellungsdauer von je sechs Wochen statt. Beim „Kunstpavillon“ gibt es mehr als 260 Ausstellungs-Einreichungen und in „Büchsenhausen“ rund 200 für das Internationale Fellowship-Programm für Kunst und Theorie. Entschieden wird dann von einer Jury.

Wie Geschäftsleiterin Erhart betonte, stehen Tirols KünstlerInnen im österreichischen Kontext sehr gut da und haben sich eine sehr gute Reputation erarbeitet. Da es in Innsbruck kein „Museum der Modernen Kunst“ gibt, ist das Forum „Tiroler Künstlerschaft“ als Plattform für die Szene umso bedeutender. Neu aktivieren wollen die Vorstandsmitglieder den Freundeskreis der „Tiroler Künstlerschaft“.

Das Stadtoberhaupt von Innsbruck bedankte sich abschließend für die engagierte Arbeit des Vereins. Sie lobte den Verein als sehr kreative und anregende Gruppe von KünstlerInnen mit einem sehr guten Zusammenhalt, die große Anerkennung erfährt.
23. Mai 2014