Logo Innsbruck informiert
294925358_0.jpg

Zehn Jahre Innsbrucker Soziale Dienste (ISD)

Jubiläumsbroschüre „10 Jahre. Zahlen, Fakten, Emotionen"
Im Bereich der sozialen Daseinsfürsorge für die InnsbruckerInnen wird heuer ein besonderes Jubiläum gefeiert: Die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) feiern ihr zehnjähriges Jubiläum. Dazu wurde eine 56 Seiten starke Broschüre, die das gesamte Leistungsspektrum des Unternehmens abbildet, aufgelegt. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner informierten bei einem Pressegespräch am 28. Juni im Anschluss an die ISD-Generalversammlung gemeinsam mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Eva Bassetti-Bastinelli und dem langjährigen zuständigen Alt-Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger über die Entwicklung des Unternehmens.

„Das Jahr 2012 war für die ISD sehr intensiv. Im Konzert der sozialen Daseinsfürsorge für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker sind sie eine wichtige qualitative Einrichtung und die Stadt Innsbruck bzw. der Innsbrucker Gemeinderat kann sich auf die gute Arbeit verlassen“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die darüber hinaus auf den bevorstehenden Spatenstich für das Heim im O-Dorf (An-der-Lan-Straße) und den „Strukturplan Pflege“, der bis 2026 in Innsbruck insgesamt 267 Plätze vorsieht, einging.

„Die ISD sind eine 100-prozentige Tochter der Stadt Innsbruck. Als Kind der Stadt Innsbruck können wir uns sehr wohlfühlen, weil wir ein geliebtes Kind sind“, so Dr. Innerebner in seinem Dank an die politisch Verantwortlichen in der Stadt. Als wesentlichen Punkt für die Entwicklung in der Vergangenheit beschrieb er die Verschränkung des stationären und des ambulanten Bereichs, da sich nur damit im Interesse der Betroffenen die optimale Lösung finden lässt. Das brennende Thema der Zukunft wird der immer stärker werdende Wettbewerb um qualifizierte Pflegekräfte sein. „Wir möchten dem Personal mehr bieten als einen Job“, beschrieb der Geschäftsführer seine Leitlinie für die MitarbeiterInnen. Diesen Punkt betonte auch die Aufsichtsratsvorsitzende als wesentlich. „Die MitarbeiterInnen sind uns ein besonderes Anliegen, deshalb wurde auch eine begleitenden Physische und psychische Gesundheitsförderung installiert“, so Dr. Bassetti-Bastinelli.

Innsbrucker Soziale Dienste (ISD)
Anfang der 1980er Jahre wurde der Innsbrucker Sozialfonds gegründet. In der Folge wurde der Sozial- und Gesundheitssprengel entwickelt und Mitte der 1990er Jahre wurden die städtischen Heime eingebracht. Diese Strukturen wurden jedoch mit der Zeit relativ unübersichtlich und kompliziert. Der Ruf nach einer effizienten betriebswirtschaftlichen Struktur mit Kostenwahrheit wurde laut. Mit 1. Jänner 2003 wurden im Rahmen der „Innsbrucker Soziale Dienste GmbH“ (ISD) die städtischen Sozialleistungen in einer Gesellschaft zusammengeführt und auf neue professionelle Beine gestellt. In den vergangenen zehn Jahren ist die soziale Versorgungsstruktur der Stadt Innsbruck nicht nur um-, sondern vor allem aufgebaut worden. Was im Jahr 2003 aus dem Zusammenschluss von Innsbrucker Sozialfonds (ISF), Sprengel Innsbruck, dem Verein WOHINN und den Kinderzentren begann, kann zehn Jahre später als soziale Erfolgsgeschichte beschrieben werden. Als letzter großer Schritt gilt die Eingliederung der fünf Jugendzentren des Vereins Jugendhilfe im Jänner 2013. Die Arbeit der ISD orientiert sich im Allgemeinen an den Zielsetzungen „maßgeschneiderte" Betreuung und/oder Pflege, effiziente Zusammenarbeit zwischen dem ambulanten und dem stationären Bereich und möglichst hohe Qualitätsstandards bei gleichzeitig erschwinglichen Preisen.

„Das Innsbrucker Modell ist eine Erfolgsgeschichte und die Tiroler Landeshauptstadt ist damit heute immer noch führend in Österreich“, so Alt-Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger, der die ISD lange Jahre in seiner früheren Funktion als Sozialreferent begleitete.

Auch als Arbeitgeber sind die ISD nicht mehr aus der Tiroler Landeshauptstadt wegzudenken: Mit über 1.160 MitarbeiterInnen ist die ISD zu einer fixen Größe in Innsbruck geworden.
28. Juni 2013