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www.innsbruck.gv.at/baustellen

Die neue Baustellen-Info der Stadt Innsbruck ist online
Einheitlich, übersichtlich und transparent – so präsentiert sich die neue Baustellen-Info-Seite auf der Homepage der Stadt Innsbruck. Angezeigt werden geplante und aktive Baustellen und hier jeweils der detaillierte betroffene Bereich, der Zeitraum in dem gebaut wird, der Grund der Bauarbeiten sowie von wem die Baustelle durchgeführt wird.

„Damit tragen wir dem lang gehegten Wunsch der Bevölkerung Rechnung“, betonte die zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider bei der Präsentation der neuen Info-Seite am 12. Februar: „Das ist ein weiterer Schritt hin zu mehr Bürgerservice und Transparenz.“

VerkehrsteilnehmerInnen können ihre Wege besser planen, auch beispielsweise Übersiedlungen, Möbeltausch oder private Umbauarbeiten können einfacher getimt werden. Durch die Angabe der wesentlichen Kenndaten, vor allem der Dauer der Arbeiten, entfallen auch Anfragen bei den einzelnen Unternehmen und bei der Verkehrsbehörde.

Übersicht im Baustellen-Dschungel
Größere Bauarbeiten im Stadtgebiet werden von unterschiedlichen Einrichtungen durchgeführt – so zum Beispiel von den Innsbrucker Kommunalbetrieben (Leitungsarbeiten, Kanaloffensive), den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (Straßenbahn, Gleisverlegungen), der TIGAS (Fernwärme), großen Baufirmen (Straßenumbauten für Stadt und Land) oder im Auftrag des städtischen Tiefbauamts (Ampelerneuerungen, Belagssanierungen).

All das musste bislang mühsam einzeln zusammen gesucht werden. Jetzt kann man sich – unabhängig von der jeweiligen Art der Arbeiten – an einer zentralen Stelle informieren. Zudem wird auch zu externen Seiten verlinkt, wie etwa die Baustellen-Info der IVB, wo sich noch mehr Details zu den einzelnen Bautätigkeiten befinden. Auf www.innsbruck.gv.at findet sich darüber hinaus auch eine mobile Version, sodass man sich auch mit dem Smartphone über Baustellen informieren kann.

Die Darstellung ist auf Maßnahmen beschränkt, die erhebliche Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben, wenn die Arbeiten also Sperren oder Linienänderungen öffentlicher Verkehrsmittel bedingen. Nicht dargestellt werden Arbeiten, die für kurzfristige dringende Reparaturen an öffentlichen Einrichtungen nötig sind, weil solche Arbeiten keine Bewilligung der Verkehrsbehörde brauchen.

Ressourcenschonender Mehrwert für die Bevölkerung
Die Anwendung funktioniert personalschonend, erklärte die Vizebürgermeisterin: „Jede Baustelle braucht einen Straßenbaubescheid. Dieser ergeht immer an die zuständige Baufirma und wird seit kurzem eben auch automatisch in die Eingabemaske für die Baustellen-Info-Seite eingespielt.“ So sei sichergestellt, dass auch immer die aktuellen Daten sowie der Zeitraum richtig angegeben werden können und das Ganze ohne großen Personalaufwand.

www.innsbruck.gv.at/baustellen wurde in den bereits bestehenden digitalen Stadtplan des Geografischen Informationssystems der Stadt Innsbruck und der Baudirektion integriert und vom Amt Straßen- und Verkehrsrecht befüllt. Für die Aktualität sorgt vor allem eine zeitnahe Informationsweitergabe der Unternehmen an die Verkehrsbehörde, wo dann die Darstellung im Stadtplan automatisch angepasst wird.

Einen Apell richtete Pitscheider anschließend auch an die Bevölkerung: „Diejenigen die dieses Service nutzen, sind auch diejenigen die uns das beste Feedback geben können. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge im neuen Beschwerdemanagement-System www.bürgermeldungen.com.“

Die neue Baustellen-Info-Seite soll demnächst auch im Gemeinderat präsentiert und somit einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
12. Februar 2014