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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer mit den Skateboradern und Zip6020-Obmann Stefan Ebner (vorne rechts).
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer mit den Skateboradern und Zip6020-Obmann Stefan Ebner (vorne rechts).

Höchste Skateboardkunst in der WUB-Halle

Vor kurzem besuchte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die WUB-Skate & BMX-Halle, wo sie eine Vorführung der Skateboarder unter Leitung von Stefan Ebner, Obmann des Vereines „ZIP6020 – Verein zur Förderung der Skateboardszene in Innsbruck und Umgebung“, bestaunen konnte.

Innsbrucks Stadtoberhaupt zeigte sich vom Können der Skateboarder beeindruckt: „Es ist sehr erfreulich, dass die WUB-Halle von den Skateboarderinnen und Skateboardern sowie den BMX-Fahrerinnen und BMX-Fahrern so gut angenommen wird. Diese Halle bietet großartige Möglichkeiten, um diese Trendsportarten zu betreiben.“ Weiters führte sie aus: „Insgesamt bietet die WUB-Halle auf 1.900 Quadratmetern Bodenfläche eine ,Beginners Area‘, eine ,Bowl Area‘ und eine ,Advanced Area‘. Ich bedanke mich auch stellvertretend beim ZIP6020-Obmann Stefan Ebner, dass sich die Skate- und BMX-Szene bei der Planung und Realisierung der Halle so engagiert eingebracht hat."

Was ist „ZIP6020“?

Schon seit Mitte der 90er Jahre produzieren KünstlerInnen aus dem Umfeld der Innsbrucker Skateboardszene unter dem Namen „ZiP6020“ Bekleidung, Sticker, Musik, Videos und Streetart. Als 2012 der „Verein zur Förderung der Skateboardszene in Innsbruck und Umgebung“ gegründet wurde, entschloss man sich – aufgrund der langjährigen Identifikation der Innsbrucker SkaterInnen mit diesem Namen – „ZIP6020“ als Kurzbezeichnung zu wählen. Seit seiner Gründung veranstaltete der Verein neben zahlreichen kleineren Events bereits dreimal das „Annual WUB Open“, den größten Street Skateboard Wettbewerb Österreichs mit internationalem Starterfeld.

Zahlreiche Skateboard-Workshops wurden in Zusammenarbeit mit der Sportunion Tirol und Jugend-Betreuungseinrichtungen bereits durchgeführt und eigene Kinder Skateboard-Kurse ins Leben gerufen. Ebenfalls in Kooperation mit der Tiroler Sportunion wurde die österreichweit erste Übungsleiter-Ausbildung im Skateboardbereich konzipiert und durchgeführt. Einerseits, um die Qualität der eigenen Kurse zu garantieren, andererseits auch, um Übungsleiter aus anderen Bundesländern auszubilden. „ZIP6020“ versteht sich als Sprachrohr der Szene im Dialog mit Öffentlichkeit, Politik und auch den Betreibern der WUB-Halle steht der Verein mit Rat und Tat zur Seite.

Optimierungen unter freiem Himmel

Ein wichtiges Anliegen des Vereins ist unter anderem auch die Verbesserung der Freiluft-Skateparks und damit die Optimierung der Trainingsmöglichkeiten für Rollbrett-EnthusiastInnen. Gemeinsam mit dem Amt für Grünanlagen ist man etwa bemüht, die öffentlichen Parks in der Tiroler Landeshauptstadt attraktiver zu gestalten. Außerdem konnte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Zirl 2014 der örtliche Skatepark saniert und wiederbelebt werden. In Hall in Tirol bemühen sich Mitglieder des Vereins ebenfalls, dem ehemaligen Szene-Treffpunkt „Park In“ zu neuem Glanz zu verhelfen.

Bei Bemühungen, die nationale Skateboardszene besser zu vernetzen und zu organisieren, ist „ZIP6020“ ebenfalls federführend. Neben all den Bemühungen um die sportlichen Aspekte zählt der Verein aber auch den Erhalt von Skateboarding als eine über den sportlichen Anteil hinausgehende Kulturform zu seinen Kernaufgaben. (AA)