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Die Wohnanlage „Bienerstraße 10 und 10a“ wurde mit dem Zertifikat „Sicheres Wohnen“ ausgezeichnet. v. l.: Karl Mark (Präsident Verein Sicheres Tirol), IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader, Bürgermeister Georg Willi sowie Projektleiter Martin Franzmair und Hausverwalter Thomas Eliskases 
(beide IIG) freuen sich über die Urkunde.
Die Wohnanlage „Bienerstraße 10 und 10a“ wurde mit dem Zertifikat „Sicheres Wohnen“ ausgezeichnet. v. l.: Karl Mark (Präsident Verein Sicheres Tirol), IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader, Bürgermeister Georg Willi sowie Projektleiter Martin Franzmair und Hausverwalter Thomas Eliskases (beide IIG) freuen sich über die Urkunde.

Wohnprojekt Bienerstraße erhält Zertifikat

Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Für die erfolgreiche Umsetzung spezieller Kriterien zur Erhöhung der Sicherheit erhielt die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) für ihre Wohnanlage „Bienerstraße 10 und 10a“ das Zertifikat „Sicheres Wohnen“. Die Auszeichnung wurde vor Kurzem vor Ort von Wohnbaulandesrätin Dr.in Beate Palfrader, Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi sowie Dr. Karl Mark, Präsident des Vereins „Sicheres Tirol“ übergeben. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle TirolerInnen auf mögliche Gefahren zu sensibilisieren und im richtigen Verhalten für den Notfall zu schulen.

„Im eigenen Zuhause soll man sich geborgen und sicher fühlen. Das hat die IIG in der Bienerstraße für die Bewohnerinnen und Bewohner sehr gut verwirklicht“, dankte Dr.in Beate Palfrader allen Beteiligten am Projekt. „Darüber hinaus finde ich es sehr wertvoll, dass hier für alle Generationen Wohnraum geschaffen wurde.“

„Ich gratuliere der IIG zur Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins ‚Sicheres Tirol‘“, freut sich Bürgermeister Georg Willi und führt weiter aus: „Mit dem Projekt in der Bienerstraße wurde nicht nur das Thema Leistbarer Wohnraum in der Stadt Innsbruck forciert, sondern ein generationenübergreifendes und sicheres Wohnen für alle Bewohnerinnen und Bewohner umgesetzt.“

Investitionen in Barrierefreiheit
Das Wohnbauprojekt in der Bienerstraße 10 und 10a wurde von der IIG durchgeführt. Dabei entstanden insgesamt 85 neue Wohnungen. Neben qualitätsvollem Wohnraum wurde in den Wohnungen und der Außenanlage nach den Kriterien des Vereins „Sicheres Tirol“ auf die Sicherheit aller BewohnerInnen großen Wert gelegt. Unter anderem wurden barrierefreie Maßnahmen wie etwa die Mindestbreiten für Türen und Verkehrswege, gleitsichere Stufen und schwellenfreie Wohnungen umgesetzt. Durch barrierefrei anpassbare Sanitärräume ist gewährleistet, dass bei Bedarf auch die erforderlichen Bewegungsflächen für die Benutzung mit Rollstühlen, Gehilfen und Rollatoren gegeben sind. Kontrastierende Handläufe zur besseren Sicherheit, kindergerechte Fenstersicherungen und Haltegriffe in den Bädern zur Vermeidung von Unfällen erleichtern das Wohnen für alle Generationen. Auch bei der Gestaltung der Außenanlage wurde durch sanfte Steigungen der Wege auf die Bedürfnisse von körperlich beeinträchtigten Personen geachtet. 

„Neben den Investitionen in die Sicherheitsmaßnahmen setzt die IIG auch auf leistbares Wohnen für die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Passivwohnanlagen. Die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten sowie Tiefgaragenplatz und USt. in den Passivwohnanlagen der IIG betragen rund 7,30 Euro pro Quadratmeter inklusive Loggiaflächen. Für eine durchschnittliche Wohnung mit 70 Quadratmeter somit rund 500 Euro“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler

Wohnkomfort für alle Bewohnerinnen
Der Verein „Sicheres Tirol“ engagiert sich ehrenamtlich seit vielen Jahren mit Vorträgen und Schulungen, Informationsbroschüren sowie Aufklärungskampagnen, um Bewusstsein in der Bevölkerung zur Vermeidung von Unfällen in allen Lebensbereichen zu stärken und bauliche Präventivmaßnahmen umzusetzen. „Bauliche Maßnahmen in Barrierefreiheit sowie das Vermeiden von Gefahrenquellen kommt nicht nur älteren Personen zu Gute, sondern auch Familien mit kleinen Kindern oder Menschen mit Behinderung. Durch die Berücksichtigung von Kriterien zum sicheren und generationengerechten Bauen erhöht sich der Wohnkomfort für alle Mieterinnen und Mieter“, so Karl Mark, Präsident des Vereins „Sicheres Tirol“. MF

Informationen zum Thema sicheres und generationengerechtes Bauen
Verein Sicheres Tirol - Südtiroler Platz 6 / II, 6020 Innsbruck
Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 12 Uhr
Tel.: 0512/560095; Fax: 0512/560095-5;
E-Mail: verein@sicheres-tirol.com
Internet: www.sicheres-tirol.com