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Das Siegerprojekt konnte in allen Punkten, aber vor allem durch die Wohnlichkeit begeistern: (v.l.) Franz Danler und Georg Preyer (IIG), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Architekt Peter Larcher, Stephan Krimbacher und Peter Hertscheg (WE).
Das Siegerprojekt konnte in allen Punkten, aber vor allem durch die Wohnlichkeit begeistern: (v.l.) Franz Danler und Georg Preyer (IIG), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Architekt Peter Larcher, Stephan Krimbacher und Peter Hertscheg (WE).

Bauhof-Zentralisierung ermöglicht Wohnungsneubau

In der Bienerstraße entstehen 121 neue Wohnungen: Das Siegerprojekt steht fest.

Die Innsbrucker Bevölkerung wächst stetig – nicht zuletzt auf Grund der hohen Lebensqualität in der Tiroler Landeshauptstadt. Um auch für künftige Generationen qualitätsvollen Wohnraum bieten zu können, realisieren die beiden Bauträger Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG (IIG) und die wohnungseigentum Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. (WE) jährlich zahlreiche Bauvorhaben. Ein solches steht nun auch in der Bienerstraße am Grundstück des ehemaligen Bauhofs und der von der WE errichteten Wohnanlage Bienerstraßebevor: Durch die Integrierung des Bauhofs in den Zentralbauhof wird das frei gewordene Grundstück für die Schaffung von neuem, hochwertigen Wohnraum genutzt. Erst unter Einbeziehung beider Liegenschaften, IIG und WE, lassen sich die vorhandenen Plätze optimal ausnützen.

Für die bestmögliche Gestaltung des Areals wurde im Herbst 2014 ein EU-weiter offener Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Rahmenbedingungen hierfür wurden von den beiden Bauträgern Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG (IIG) sowie wohnungseigentum Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. (WE) festgelegt. Nach Beurteilung aller eingereichten Wettbewerbsbeiträge kürte die Jury unter Vorsitz von IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler das Projekt des Wiener Architekten DI Peter Larcher einstimmig zum Siegerprojekt.

 

121 neue Wohnungen

Der erstplatzierte Entwurf sieht eine Anlage mit rund 121 unterschiedlich großen 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen vor. Mit der baulichen Umsetzung soll bereits im Frühjahr 2016 begonnen werden. Dabei ist vorgesehen, dass 1/3 der Wohnungen durch die WE errichtet werden soll und 2/3 durch die IIG. Die gesamten Projektkosten schlagen mit rund 19 Millionen Euro zu Buche. Durch die Drittel-Aufteilung trägt die IIG davon einen Anteil von rund 11,7 Millionen Euro, jener der WE beläuft sich auf ca. 7,3 Millionen Euro.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer freut sich über das neue Wohnprojekt: „Der Lebensstandard in unserer alpin-urbanen Landeshauptstadt ist sehr hoch, und leistbare Wohnqualität ist ein wichtiger Teil davon. In Zusammenarbeit mit der IIG und der WE schaffen wir einen innerstädtischen Platz für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker.“

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler weiß: „Im Rahmen des EU-weiten offenen Realisierungswettbewerbs sind sehr viele hochwertige Beiträge zur Gestaltung des Areals in der Bienerstraße eingelangt. Das Siegerprojekt vereint viele Vorzüge und bietet modernen Wohnkomfort auf höchstem Niveau.“

WE-Geschäftsführer DI Stephan Krimbacher ist sich sicher: „Nur durch die Kooperation mit der Stadt Innsbruck und der IIG kann eine ideale Ausnützung der Grundstücke ermöglicht werden. Das Projekt ist eine beträchtliche Aufwertung für die Nachbarschaft, gleichzeitig profitieren die Bestandsmieter von einer Verbesserung der Außenanlagen.“

 

Das Siegerprojekt im Detail

Die Jury lobt insbesondere die „andersartige Vollendung“ des Bauprojektes als unverwechselbar und identitätsstiftend für den Bauplatz. Dem Projekt liegt die Idee höchster Kompaktheit zugrunde: Durch neue, radial angelegte Grundrisstypologien wird Wohnraum geschaffen, der sich zum Licht hin öffnet. Dabei bietet jede Wohnung über Eck gelegenen Loggien und einer Belichtung von zwei Seiten. Auch in Hinblick auf die Freiraumgestaltung überzeugt das Siegerkonzept: Die Durchlässigkeit von Neubau und Bestand bleibt erhalten. Ein im Norden des Grundstücks geplanter Spielplatz und eine beruhigte Grünanlage im Süden bieten Spiel- und Erholungsraum gleichermaßen.

Öffentliche Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge

Die Wettbewerbsunterlagen für den EU-weit offenen, einstufigen Realisierungswettbewerb wurden im September 2014 ausgegeben. Alle 91 Einreichungen wurden in der Jurysitzung am 15./16. Jänner beurteilt. Den Juryvorsitz führte IIG-Geschäftsführer Ing. Dr. Franz Danler, als FachpreisrichterInnen befassten sich DI Anna Popelka und Mag.arch. Willi Frötscher intensiv mit den einzelnen Projekten. Interessierte können diese noch bis Sonntag, den 25. Jänner, täglich von 10:00-16:00 Uhr im oberen Saal der Ursulinensäle (1.Stock), Innrain 5-7, Innsbruck besichtigen. (KS)