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Wohnanlage aus 25 Wohnungen entsteht in der Roseggerstraße

Architekturwettbewerb wurde durchgeführt
Das nach dem 2. Weltkrieg in den Jahren 1948/49 errichtete Wohngebäude in der Roseggerstraße 25-27 entspricht in dem derzeitigen Zustand und Raumangebot nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen eines familiengerechten Wohnens. Aus diesem Grund fand ein Architekturwettbewerb statt, bei dem ein Projekt aus zehn ausgewählt und zum Siegerprojekt gekürt wurde. Die Planung der Wohnanlage Roseggerstraße übernimmt das Architekturbüro teamk2.

„Es ist erfreulich, dass mit der Fertigstellung der Wohnanlage im Sommer 2016 Mieterinnen und Mietern leistbare attraktive Wohnungen angeboten werden können“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann unisono: „Mit dem Neubau entstehen 25 qualitätsvolle Wohnungen, die Lebensqualität und ein Wohlfühlgefühl garantieren.“

Auch IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler sieht die Umsetzung des Projektes positiv: „Mit diesem Bauvorhaben werden Wohnungen, welche den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen, durch einen zeitgemäßen und leistbaren Wohnraum ersetzt. Zudem wird das Immobilienvermögen der Stadt Innsbruck durch den Neubau aufgewertet, da anstatt des Altbestandes doppelt so viele Neubauwohnungen entstehen.“

Beschreibung des Projektes
Das Bestandsgebäude mit zwölf Wohnungen hat Wohnungsgrößen von rund 55 Quadratmeter, keine Zentralheizung, fehlende Personenaufzüge und Tiefgaragen sowie eine veraltete Bausubstanz. Darüber hinaus entspricht das Gebäude nicht mehr den geltenden bau- und feuerpolizeilichen Vorschriften. Daher kam eine sinnvolle Generalsanierung des Wohngebäudes aus Sicht der Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) sowohl aus technischer wie auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr in Frage.

Vor der Ausführung weiterer Planungsschritte wurden seitens der IIG im Rahmen einer Mieterversammlung die BestandsmieterInnen über die Ergebnisse der Voruntersuchung informiert und die Nachteile einer Generalsanierung aufgezeigt. In weiterer Folge führte die IIG in Abstimmung mit den Planungsstellen der Stadt Innsbruck und der Architektenkammer einen geladenen Architektenwettbewerb durch. Aus den zehn eingereichten Projekten wurde am 07. Mai der Entwurf des Architekturbüros teamk2 (DI Dietmar Ewerz und DI Martin Gamper) aus Innsbruck unter dem Vorsitz des IIG-Geschäftsführers Dr. Franz Danler zum Siegerprojekt gewählt.

Die Jury, der auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann beiwohnte, überzeugte die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- als auch Außenraum. Das Projekt besticht durch eine robuste, intelligente städtebauliche Situierung indem es den Schwerpunkt der Baumasse an die Straßenecke rückt. Durch den leicht gedrehten Baukörper reagiert das Projekt trotz der Massivität sensibel auf die heterogene Nachbarbebauung. In der Ausarbeitung zeigt das Projekt durchgearbeitete Lösungen in einer energieeffizienten Planung. Es werden Zwei-, Drei- und Vier-Zimmerwohnungen errichtet. Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt rund 1.600 Quadratmeter.

Fakten zum Projekt
Mit dem Bau soll im Frühjahr 2015 begonnen werden, Fertigstellungstermin ist Sommer 2016. Die Wohnanlage wird im Passivhausstandard errichtet und erfüllt die Vorgaben der Wohnbauförderung. Sonnenkollektoren werden am Dach für die Warmwasseraufbereitung und als Unterstützung für die Heizung vorgesehen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 3,3 Mio. Euro, außerdem wird die Wohnanlage gemäß den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol errichtet. Die Vergabe der Mietwohnungen erfolgt durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck.

26. Mai 2014