Logo Innsbruck informiert
Gemeinderätin Renate Krammer-Stark begrüßte den irakischen Wissenschaftsminister auf dem Grillhof.
Gemeinderätin Renate Krammer-Stark begrüßte den irakischen Wissenschaftsminister auf dem Grillhof.

Peace Studies: Irakischer Wissenschaftsminister zu Besuch in Innsbruck

Ausbildung im Bereich der Friedensarbeit erregt internationale Aufmerksamkeit

Die Stadt Innsbruck arbeitet seit einiger Zeit mit der Universität Innsbruck ganz im Zeichen des Friedens zusammen: Das Masterprogramm für „Peace Studies“ ermöglicht Studierenden aus Drittstaaten aufgrund einer Kooperation zwischen der Universität und der Stadt Innsbruck durch ein Stipendium ein Masterstudium in der Tiroler Landeshauptstadt.

Arbeitsgespräch zur Friedensarbeit im Irak

Besonders der Arbeitsbereich der Ausbildung von FriedensarbeiterInnen hat nun internationale Aufmerksamkeit erregt: Der Wissenschaftsminister aus der Irak, Dr. Abdul Razzaq Abdul Jalel al Esa, war im Juni für ein Arbeitsgespräch in Innsbruck . „Es ist geplant mit insgesamt elf irakischen Universitäten zusammenarbeiten. Ziel ist es auf der einen Seite Workshops und auf der anderen Seite akademische Ausbildungen für Friedensarbeiterinnen und -arbeiter vor Ort aufzubauen“, erklärt Prof. DDr. Wolfgang Dietrich (UNESCO Chair of Peace Studies).

Zusätzlich zu dem zweitätigen Arbeitsgespräch, an dem VertreterInnen der Universität Innsbruck sowie der Minister und seine Delegation teilnehmen, standen ein Besuch beim Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Univ.Prof. Dr. Dr.hc.mult. Tilmann Märk, und einem Vertreter des Landes Tirol sowie ein abschließendes Mittagessen am Programm. Dabei war auch die Stadt Innsbruck vertreten.

Der Lehrstuhl

Der „UNESCO Chair of Peace Studies“, wie der Lehrstuhl offiziell heißt, ist ein internationales Aushängeschild der Universität Innsbruck. Er genießt weit über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf: Es konnten bereits zahlreiche Projekte, wie zum Beispiel in Georgien, Bolivien und Kolumbien, umgesetzt werden. Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) zeichnete das Programm ebenfalls aus. (DH)