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Personalamtsvorstand Ferdinand Neu (l.) und Behindertenvertrauenspension der Stadt Innsbruck, Joachim Schmitz (r.), freuen sich über die Auszeichnung. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (2.v.r.) und Karin Klocker (Landesstellenleiterin Sozialministeriumservice Tirol) gratulierten.
Personalamtsvorstand Ferdinand Neu (l.) und Behindertenvertrauenspension der Stadt Innsbruck, Joachim Schmitz (r.), freuen sich über die Auszeichnung. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (2.v.r.) und Karin Klocker (Landesstellenleiterin Sozialministeriumservice Tirol) gratulierten.

Stadt Innsbruck ist „inklusiv“

Sozialministeriumservice Tirol verleiht Auszeichnungen

„Wir sind inklusiv“ – das ist die Bezeichnung einer Auszeichnung, die vom Sozialministeriumservice Tirol für jeweils drei Jahre vergeben wird. Honoriert wird damit das außerordentliche Engagement für Inklusionsarbeit in den Betrieben. Auch die Stadt Innsbruck wurde ihres Zeichens ausgezeichnet.

„Es ist wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigung die Chance haben, einen Beruf zu erlernen. Dieser Gedanke wird bei uns im Stadtmagistrat gelebt. Inklusionsarbeit sollte nicht gefordert werden müssen, sondern selbstverständlich sein. Darauf macht diese Auszeichnung aufmerksam“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Im Innsbrucker Stadtmagistrat sind aktuell rund 90 Personen mit Beeinträchtigung beschäftigt.

Ausgewählt wurde die Stadt Innsbruck, laut Veröffentlichung des Sozialministerumservice Tirol, weil sie, wie die anderen Gewinner, „Mut beweist und soziales Engagement, indem sie Menschen mit Beeinträchtigung einen Arbeitsplatz und somit Chancen und Perspektiven bietet. Darüber hinaus fördert sie Jugendliche und junge Erwachsene und ermöglicht ihnen, einen Beruf zu erlernen.“

Personalamtsvorstand Mag. Ferdinand Neu freut sich über die Auszeichnung: „Die Ehrung belegt, dass gute Arbeit geleistet wird. Mir ist es ein großes Anliegen, dass auch junge Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit bekommen, eine Ausbildung zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass der Stadtmagistrat in dieser Hinsicht eine Vorbildfunktion einnimmt.“

16 ausgezeichnete Betriebe

Die Stadt Innsbruck wurde gemeinsam mit fünfzehn weiteren Betrieben ausgezeichnet. Ausgewählt werden die Sieger nach der Beantwortung eines Fragebogens. Die Auswahl wird von einer Jury, die sich aus Arbeitsassistenz Tirol, Innovia, AMS Tirol, ÖZIV, Lebenshilfe, Artis, ORF Tirol, Arbeitemkammer, Wirtschaftskammer und Tiroler Tageszeitung zusammensetzt, getroffen.

Kürzlich wurden die Auszeichnungen im Beisein von Sozialminister Rudolf Hundstorfer im Rahmen eines Festabends feierlich übergeben. (DH)