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„Wir sind außergewöhnlich!“

Behindertenvertrauensperson des Stadtmagistrats besuchte Bürgermeisterin
Seit nunmehr vier Jahren setzt sich Larissa Kogler als Behindertenvertrauensperson für MitarbeiterInnen mit Behinderung im Innsbrucker Stadtmagistrat ein. Mit dem Motto „Wir sind außergewöhnlich“ wurde Larissa Kogler mit ihrem Team (Barbara Haidegger, Franz Josef Schuler und Joachim Schmitz) im Zuge der Personalvertretungswahlen Ende Februar in ihrer Funktion bestätigt.

Am 19. Oktober stattete Frau Kogler gemeinsam mit Herrn Schuler und Notburga Troger (Personalvertretung) Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer einen Antrittsbesuch ab. Sie bedankte sich für die Möglichkeit ihre Arbeit in diesem Rahmen vorzustellen: „Das ist ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit“, so Kogler. Derzeit bietet die Stadt Innsbruck 85 Menschen mit Behinderung einen sicheren Arbeitsplatz. „Es ist immer eine Umstellung, wenn ein Mensch mit Behinderung in der Abteilung mitarbeitet. Die KollegInnen müssen damit umgehen. Kommunikation ist hier alles“, weiß Kogler: „Umso mehr freut mich die positive Zusammenarbeit mit Stadtpolitik und Personalamt.“

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer betonte im Gespräch die Wichtigkeit der Arbeit der Behindertenvertrauensperson und sicherte weiterhin ihre Unterstützung zu. Die bereits zufriedenstellende Situation, lässt sich jedoch optimieren. So soll etwa auf der Homepage der Stadt Innsbruck eine Plattform eingerichtet werden, auf der sich das Team rund um Larissa Kogler vorstellen und aktuelle Themen ansprechen kann. Auch sollen Gespräche hinsichtlich der Möglichkeit für behinderte Menschen einen PKW-Führerschein in der Landeshauptstadt zu machen, geführt werden. Derzeit verfügt keine Fahrschule in Innsbruck über ein behindertengerechtes Fahrzeug.

Künftig werden auch zusätzliche Treffen mit Bürgermeisterin Oppitz-Plörer stattfinden, bei denen Larissa Kogler ihre Anliegen besprechen wird. Sie selbst hat heuer im Februar den Hauptschulabschluss nachgeholt und absolviert derzeit einen Lehrgang für integrative Pädagogik in Stams. Ihrer Tätigkeit als Behindertenvertrauensperson geht sie aber weiterhin mit Leidenschaft nach.

19. Oktober 2012