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Winter in Innsbruck – Einsatzbericht

Schneemassen bereiteten auch in Innsbruck Chaos.
Aufgrund der starken Schneefälle kam es in den Tagen vom 5. bis zum 8. Jänner zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr in Innsbruck. Zwei Wohnhäuser mussten am Abend des 6. Jänner aufgrund der Lawinengefahr evakuiert werden. Die Gemeindeeinsatzleitung der Stadt koordinierte die Einsätze und fällte die grundlegenden Entscheidungen. Sie stand dabei im permanenten Kontakt mit der Lawinenkommission.

Straßen gesperrt
Hauptsächlich waren es umgestürzte Bäume, die entweder Verkehrswege blockierten oder Häuser beschädigten. Gesetzt wurden auch vorkehrende Maßnahmen, indem die Feuerwehren große Bäume vom Schnee befreiten. Folglich musste die Höhenstraße (Verbindung vom Stadtteil Hötting auf die Hungerburg) vorübergehend gesperrt werden, damit mittels der Drehleitern der Feuerwehr die Bäume vom Schnee befreit werden konnten, und somit ein Umstürzen dieser verhindert wurde.

127 Einsätze
Neben der Berufsfeuerwehr Innsbruck waren vor allem die Freiwilligen Feuerwehren Hungerburg, Hötting, Mühlau und Neu Arzl im Einsatz. „Ich danke allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren, die in den vergangenen Tagen rund um die Uhr im Einsatz waren“, so der für das Feuerwehrwesen zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Es gab bei den Arbeiten zum Glück keine Verletzten.“ Insgesamt wurden an diesen vier Tagen 127 Einsätze von der Feuerwehr Innsbruck abgearbeitet. Auch die mobile Überwachungsgruppe der Stadt war mit sieben Mann permanent im Einsatz und für Straßensperren zuständig.

Betroffen von den Schneemengen war vor allem der Bereich Nordkette (Stadtteile Hungerburg, Hötting, und Arzl).
09. Jänner 2012