Logo Innsbruck informiert
377225797_0.jpg

Wien wird Austragungsort des Eurovision Song Contests 2015

Allein schon die mögliche Austragung unterstreicht Innsbrucks Qualitäten
Nach dem spektakulären Sieg von Conchita Wurst beim Songcontest 2014 in Kopenhagen, wird das musikalische Megaevent 2015 in Österreichs Bundeshauptstadt stattfinden. Die Entscheidung des ORF dürfte aus strategischen Gründen gefallen sein. Eine nicht ganz nachvollziehbare Entscheidung. Wurde doch bis zuletzt Innsbruck als erstgereiht geführt. Innsbruck/Tirol war aufgrund der Veranstaltungskompetenzen und der ausgezeichneten Bewerbungsunterlagen offensichtlich erstgereiht.

„Ich bin darüber verwundert, die Entscheidung ist zu akzeptieren. Der Eurovision Song Contest im kommenden Jahr ist für Österreich eine tolle Bühne“, kommentiert Landeshauptmann Günther Platter das Ergebnis: „Es ist eine unglaubliche Auszeichnung für Innsbruck und ganz Tirol, dass wir mit unserem Angebot bis zum Schluss im Rennen waren. Dies ist zugleich ein Ansporn für die Bewerbung und Durchführung von künftigen Großevents.“

„Innsbruck hat es eindeutig in die Endauswahl geschafft. Darauf sind wir mehr als stolz“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die allein schon darin ein gutes Zeugnis für Tirols Landeshauptstadt sieht. „Unsere Alpenstadt ist mit ihrer hervorragenden Infrastruktur jedenfalls nachweisbar ideal für Großevents gerüstet“, betont die Bürgermeisterin: „Innsbruck und der Olympiaworld wird österreichweit eine hohe Qualität als Veranstaltungsort zugeschrieben.“

Mag. Dr. Michael Bielowski, Geschäftsführer der Olympiaworld Innsbruck, gibt zu: „Sicher hätten wir uns darüber gefreut, mit dem ORF eine Show der Extraklasse auf die Beine zu stellen, die ein Millionenpublikum vor den Fernseher holt. Damit hätten wir Fernsehgeschichte geschrieben.“ Allerdings zieht auch er positive Schlüsse aus der Bewerbung und der letztendlichen Entscheidung: „Die vielen Reaktionen und Rückmeldungen auf die Bewerbung Innsbrucks und der Olympiaworld haben gezeigt und bewiesen, dass wir keinen Wettbewerb mit größeren Städten zu scheuen brauchen und sich sowohl das infrastrukturelle als auch das veranstaltungstechnische Angebot unserer Alpenstadt sehen lassen können.“
06. August 2014