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Wichtige Anlaufstelle: Tiroler Landesvolksanwaltschaft

Bürgermeisterin besuchte Dr. Josef Hauser und sein Team
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer stattete dem Team rund um Landesvolksanwalt Dr. Josef Hauser und dem Europäischen Ombudsmann-Institut (EOI) der europäischen Vereinigung der Volksanwälte im Juli einen Besuch ab.

Das Team der Landesvolksanwaltschaft besteht aus einer Juristin, vier Juristen und zwei Sekretärinnen. Landesvolksanwalt HR Dr. Josef Hauser erklärte der Bürgermeisterin, dass im Jahr 2012 die Landesvolksanwaltschaft von rund 6.000 Personen beratungs- und beschwerdemäßig in Anspruch genommen wurde. Davon entfallen über 2.000 Kontakte auf persönliche Vorsprachen, 3.300 auf telefonische Erledigungen und der Rest auf neue schriftliche Eingaben. 73 % der Vorbringen betrafen Beratungs- und Informationsarbeit, 27 % sind auf Beschwerden zurückzuführen.

Hilfe, Beratung und Vernetzung
Nach Rechtsmaterien aufgeteilt entfielen im Jahr 2012 von den 6.000 Kontaktaufnahmen zum Beispiel 761 bezüglich „Baurecht und Raumordnung“, 929 wegen Behindertenanliegen, 1.609 in Sozialrechtsanliegen, 647 in Privatrechts und Angelegenheiten der Gerichtsbarkeit. Jede Beschwerde wird unverzüglich geprüft und bei den zuständigen Stellen auf Aufklärung oder Abhilfe hingewirkt. Gemeinsam mit der Telefonseelsorge Innsbruck wurde vom Team der Landesvolksanwaltschaft eine Suchmaschine entwickelt, die online rund 600 Einrichtungen im Sozial- und Behindertenbereich erfasst: www.werhilftwie-tirol.at.

Die Bürgermeisterin bedankte sich für die engagierte, bürgernahe und kompetente Arbeit für die Menschen in Tirol. Es sei wichtig, den Menschen bei Schicksalsschlägen und Unsicherheiten in Verbindung mit Verwaltungsverfahren zur Seite zu stehen. Das stärke auch das Vertrauen in die Verwaltung.

EOI Generalsekretär Dr. Josef Siegele erläuterte anlässlich des Besuchs, dass dem EOI mit Sitz in Innsbruck 110 institutionelle und 76 individuelle Mitglieder aus ganz Europa angehören. In den letzten Jahren hat sich das EOI vor allem bezüglich der Verbreitung der Ombudsmann-Idee in den neuen Demokratien Mittel- und Osteuropas verdient gemacht.

Vom 19. bis 21. September tagt in Innsbruck der EOI-Arbeitskongress. Anlässlich des 25-jährigen Bestandsjubiläum wird am 20. September ein landesüblicher Empfang und ein Festakt abgehalten – Generalsekretär Siegele überreichte der Bürgermeisterin zum Festakt eine Einladung.
15. Juli 2013