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„Westendorf ist einfach eine schöne Sache“

Erholungsurlaub für InnsbruckerInnen mit Betreuungs- und Pflegebedarf
Von gut gelaunten und sichtlich erholten SeniorInnen wurden Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Dr.in Waltraud Buchberger, MSc (AZW-Schuldirektorin Pflege Standort Innsbruck und Hall) letzte Woche bei ihrer Ankunft in Westendorf begrüßt. Gemeinsam mit Amtsvorständin Dr.in Karin Zangerl (Familie, Bildung und Gesellschaft) und Referentin Mag.a Uschi Klee (Frauen, Familie und SeniorInnen) besuchten sie das Haus Innsbruck und die Dependance Forellenhof, die sich im Eigentum der Stadt befinden und SeniorInnen aus der Landeshauptstadt eine entspannte Auszeit vom Alltag garantieren. Bis 12. September genossen dort zum ersten Mal 22 ältere MitbürgerInnen mit Pflegestufe 2+ Erholung mit pflegetechnischer Unterstützung.

„Gerade dieses Projekt mit unseren älteren Mitmenschen und den Schülerinnen und Schülern ist vorbildhaft und funktioniert wirklich ausgezeichnet gut“, zeigte sich die Bürgermeisterin bei ihrem Besuch begeistert: „Vom Kartenspielen bis zum Musikbesuch wird ein buntes Programm geboten, bei dem für jede und jeden etwas dabei ist.“

Erholungsmöglichkeit mit langer Tradition
Seit über 50 Jahren bietet die Stadt Innsbrucker SeniorInnen alljährlich die Möglichkeit, einen Erholungsurlaub zu sozial verträglichen Tarifen in Westendorf zu verbringen. Gemeinsam mit den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD), die für die Durchführung verantwortlich sind, können so für alle selbstständigen InnsbruckerInnen in mehreren Turnussen erholsame Tage abseits des Alltages garantiert werden.

Durch die Kooperation mit dem Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK (AZW) konnte im heurigen Jahr das Angebot auf InnsbruckerInnen mit Pflegestufe 2+ ausgeweitet werden. Für sie wurde ein zusätzlicher Turnus organisiert. Elf PflegeschülerInnen übernahmen die individuelle Betreuung und begleiteten gemeinsam mit ihren Lehrpersonen (ausgebildete Pflegefachkräfte) die SeniorInnen durch die fünf Tage.

„Durch diese Zusammenarbeit mit dem AZW können wir unser Angebot weiter optimieren“, freut sich auch SeniorInnenreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Dadurch können wir auch Seniorinnen und Senioren, die auf Unterstützung angewiesen sind und besondere Pflege brauchen, erholsame Tage und Entspannung in der wunderschönen Umgebung von Westendorf ermöglichen.“

Von Wanderungen, Ausstellungen und Tiroler Abenden
Zusammengestellt von den SchülerInnen und Lehrpersonen des AZW konnten die Westendorf-Gäste ihre Favoriten aus einem abwechslungsreichen Unterhaltungs- und Ausflugsprogramm auswählen. Die Teilnahme war ihnen dabei freigestellt. Am Programm standen etwa eine leichte Almwanderung zu einer Käserei, eine kulinarische Lichtwanderung, ein Original-Tiroler Abend, der Besuch einer Ausstellung in Kitzbühel, eine Ortsführung in St. Johann oder ein Ausflug zum Schwarzsee. Auch eine alpenländische Musikshow, der Wildpark Aurach oder der Bauernmarkt „Schau Zuichi Markt“ konnte besucht werden.

„Das Projekt in Westendorf hat nicht nur einen Mehrwert für das AZW und die Stadt Innsbruck, sondern vor allem auch für unsere älteren Mitmenschen“ erklärt Dipl.-Päd. Markus Moosbrugger MHPE (stellvertretender Fachbereichsdirektor „Pflege“ am AZW und Projektleiter), der sich vor Ort um die Wünsche und Anliegen der SeniorInnen kümmert. „Westendorf ist einfach eine schöne Sache“, fasst er zusammen.

Interessierte können sich melden beim:
Referat Frauen, Familien und SeniorInnen
Referatsleiterin Mag.a Uschi Klee
Tel: +43 512 5360 4204
e-mail: post.frau.familie.senioren@innsbruck.gv.at
15. September 2014