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Ausstellung „Wer bist du? – Ich bin Innsbruck“

SchülerInnen-Projekt vor dem Bürgerservice in den Rathaus Galerien

Diversität und gesellschaftliche Vielfalt sind die Themen des Schulprojektes „Wer bist du?“, das bereits 2010 von der Stadtbücherei Innsbruck in Kooperation mit der Integrationsstelle ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen dieses Projektes verfassten SchülerInnen Statements zum Thema Vielfalt, die nun vom 27. bis 30. April in den Gängen der Rathaus Galerien zu lesen sind. 

Die Statements sind Teil der Ausstellung „Wer bist Du? – Ich bin Innsbruck“, die vor dem Bürgerservice Portraits von 31 InnsbruckerInnen zeigt. Die Bilder entstanden 2014 im Rahmen der Jugendaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“, bei der das Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration das Projekt „Ich bin Innsbruck“ eingereicht hatte. Auftrag war, in Innsbruck lebende Frauen und Männer, Erwachsene und Kinder zu portraitieren und damit einen kleinen Einblick zu geben, wie unterschiedlich wir alle sind. 

„In Innsbruck leben Bürgerinnen und Bürger aus über 100 Nationen, über 100 Sprachen werden in der Tiroler Landeshauptstadt gesprochen. Diese Vielfalt ist wertvoll und kann nicht oft genug vor den Vorhang geholt werden“, unterstützt Integrationsstadtrat Mag. Gerhard Fritz das Projekt. 

Hintergrund

Wer bist Du?: Schulklassen aller Schultypen haben regelmäßig Gelegenheit, Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Begegnungen finden in der Stadtbücherei statt und sollen dazu beitragen, Vorurteile abzubauen. Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen, die sogenannten Minderheiten angehören – sie alle erzählen Jugendlichen von sich. Die Frage „Wer bist du?“ zu stellen, heißt dabei auch, sich kritisch mit den Themen Integration, Heimat und Identität auseinanderzusetzen. Die jungen Menschen werden dazu angeregt, darüber zu sprechen, ab wann jemand integriert ist und ab wann man TirolerIn ist. Darüber hinaus wird der eigene Beitrag für ein friedliches Zusammenleben diskutiert.

72 h ohne Kompromiss: Ziel dieser Aktion der Katholischen Jugend ist, Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, ihre Grenzen auszuloten, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen und die Welt damit ein kleines bisschen zu „fair-ändern“. Die Integrationsstelle der Stadt Innsbruck reichte 2014 bereits zum zweiten Mal ein Projekt bei dieser Aktion ein.

 

Informationen

Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration
Tel. +43 512 5360 5182
nicola.köfler@magibk.at
www.innsbruck.gv.at