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Die Fahne zum Welt-Aids-Tag wurde heute von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Lydia Domoradski von der Aidshilfe Tirol am Balkon des Stadtsenatssaals gehisst.
Die Fahne zum Welt-Aids-Tag wurde heute von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Lydia Domoradski von der Aidshilfe Tirol am Balkon des Stadtsenatssaals gehisst.

Welt-Aids-Tag 2014: Rathaus zeigt Flagge

Anlässlich des internationalen Welt-Aids-Tages, der jährlich am 01. Dezember begangen wird, wurde heute am Balkon des Innsbrucker Rathauses eine Fahne gehisst.

Für Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ist es wichtig, als Stadt Flagge zu zeigen: „Der HI-Virus ist ein allgegenwärtiges Problem in unserer Gesellschaft. Es ist wichtig darauf aufmerksam zu machen und das Thema zu enttabuisieren.“ Kaufmann hängte die Fahne gemeinsam mit Dr.in Lydia Domoradski von der Aidshilfe Tirol am Balkon des Stadtsenatssaals auf. Dort ist sie von der Maria-Theresien-Straße aus deutlich zu sehen. Die Fahne, die auf die Krankheit aufmerksam machen soll, wird bis 02. Dezember in der Früh am Rathaus hängen bleiben.

Aufklärung und Prävention wichtig

Bereits im Jahr 1988 wurde der Welt-Aids-Tag von der WHO ins Leben gerufen und wird seit 1996 von der UNAIDS, der Aids-Organisation der Vereinten Nationen, organisiert. Die Hauptaufgabe des Thementages ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass Aids eine Krankheit ist, die allgegenwärtig und das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Aufklärung und Information stehen im Zentrum des Thementages. Für Betroffene gibt es auch in der Landeshauptstadt Hilfe: Die Beratungsstelle in der Kaiser-Josef-Straße in Innsbruck besteht seit dem Jahr 1986. Besonderer Fokus wird auf das Thema Prävention gelegt. „Prävention wird auch in der Zukunft unabdingbar bleiben. Die Krankheit Aids ist zwar gut behandelbar, aber nicht heilbar. Erfreulicherweise konnten wir im vergangenen Jahr einen Rückgang bei den Neuinfektionen verzeichnen,“ meint Domoradski. Nachdem die Neuinfektionen im Jahr 2013 von 20 auf 32 gestiegen waren, ist die Zahl heuer, mit bis dato 23 neu-infizierten Personen, wieder gesunken. Erklärtes Ziel der Aidshilfe Tirol ist, laut Domoradski, eine Normalisierung im sozialen Umgang mit den Betroffenen. (DH)