Logo Innsbruck informiert
242733943_0.jpg

Weißer Stammanstrich schützt Innsbrucks Bäume

Thermische Rindenschäden sollen vermieden werden
Jedes Jahr wird in Innsbruck der Baumbestand erneuert bzw. erweitert. Bei einigen neu gepflanzten Bäumen kam es in den vergangenen Jahren allerdings zu sogenannten thermischen Rindenschäden (Frostrisse bzw. Sonnennekrosen) – durch Hitze, Sonneneinstrahlung und Frost. Durch diese meist großen Stammverletzungen kommt es zu Pilzbefall am Stamm, der sich rasch ausbreitet und oft das Fällen des Baumes notwendig macht.
Das Amt für Grünanlagen – Stadtgartendirektion wirkt nun diesem Problem mit einem weißen Stammanstrich entgegen, der auf zahlreichen Bäumen überall im Stadtgebiet aufgetragen wird.

Jungbäume werden bei der Pflanzung zum Schutz vor Sonne und Frost mit einer Schilfmatte umwickelt. Diese Matten müssen allerdings nach rund zwei Jahren entfernt werden. Daher werden heuer erstmalig die ungeschützten Bäume mit dem Stammanstrich versehen, der die Bäume bis zu fünf Jahre lang vor Schäden bewahren soll. Diese Art des Stammschutzes ist seit vielen Jahrzehnten im Obstbau bekannt.
09. April 2013