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Weihnachtszeit am Adolf-Pichler-Platz

Die Jaufenthaler-Krippe wurde eröffnet
Der Advent ist eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Auch am Adolf-Pichler-Platz ist nun vorweihnachtliche Atmosphäre eingekehrt: Am 2. Dezember, dem ersten Adventsonntag, wurde die Jaufenthaler-Krippe im Beisein von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann eröffnet.
Täglich zwischen 16 und 19 Uhr laden nun die Aufführungen der mechanischen Krippe im 30-Minuten-Takt zum Verweilen und Staunen ein.

„Es freut mich, dass jedes Jahr so viele Menschen die Jaufenthaler-Krippe bewundern“, so Vizebürgermeister Kaufmann, der zur Eröffnung zahlreiche BesucherInnen, darunter die Familie Jaufenthaler, begrüßen konnte. „Es ist dies ein schöner Beginn für die Adventszeit und diese Krippe erinnert uns jedes Jahr daran, wie wertvoll es ist, für ein paar Minuten innezuhalten und Besinnlichkeit zu erleben. Das ist auch ganz im Sinne von Friedl Jaufenthaler, der diese wunderbare Krippe gebaut und Innsbrucks Kindern geschenkt hat.“

Vizebürgermeister Kaufmann sprach seinen Dank auch der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) für die Zulieferung und den Aufbau, dem Verein der Krippenfreunde Hötting für die Betreuung der Aufführungen sowie den VertreterInnen des Amtes Kinder und Jugendbetreuung aus.
Für die musikalische Umrahmung sorgten das Bläserensemble der Musikschule Innsbruck unter der Leitung von Direktor Dr. Wolfram Rosenberger. Der Mundartdichter Emanuel Heger gab außerdem einen Einblick in das Leben von Krippenbauer Friedl Jaufenthaler.

Friedl Jaufenthaler und seine Liebe zur Handwerkskunst
Der am 30. September 1932 geborene und am 20. Dezember 2004 verstorbene Friedl Jaufenthaler war „Wegmacher“ in Mutters, wo er mit seiner Familie lebte. Er beschäftigte sich seit seiner Jugend mit Handwerks- und Bastelarbeiten. Im Laufe der Jahre entwickelte er bewegliche Ostergräber und Krippen, die Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und Interesses für religiöses Brauchtum aus Tirol sind.

2002 überließ Friedl Jaufenthaler die Krippe der Stadt Innsbruck als Geschenk an Innsbrucks Kinder. Mehrere tausend Arbeitsstunden investierte der Krippenbauer in die 7 x 3 Meter große Krippe. Insgesamt 28 bewegliche Figuren stellen die Weihnachtsgeschichte in Bild und Ton dar und machen die Krippe zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Seit 2004 ist der Verein der Krippenfreunde Hötting für die Aufführungen verantwortlich, die IIG sorgt für die Aufbauarbeiten und die Einlagerung.
03. Dezember 2012