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Weihnachtsstimmung am Adolf-Pichler-Platz

Die Jaufenthaler Krippe wurde eröffnet.
Die Adventzeit ist eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Um diese Stimmung in Innsbruck zu verbreiten, wurde die Jaufenthaler Krippe pünktlich am ersten Adventsonntag am Adolf-Pichler-Platz eröffnet. Ab 27. November laden täglich zwischen 16 und 19 Uhr im 30-Minuten-Takt die Aufführungen der mechanischen Krippe zum Verweilen und Staunen ein.

„Als Kinder- und Jugendreferent der Stadt Innsbruck bin ich stolz, dass wir in Innsbruck die Tradition der Krippen aufrecht erhalten“, so Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, der zu der Eröffnung zahlreiche Gäste, darunter Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg-Ladurner und die Familie Jaufenthaler, begrüßen konnte. „Die Krippe hier am Adolf-Pichler-Platz ist ein Geschenk von Herrn Jaufenthaler an die ganze Stadt. Dafür sind wir sehr dankbar“, erklärte Vizebürgermeister Kaufmann weiter und sprach seinen Dank auch der IIG für die Zulieferung und den Aufbau, der HTL Innsbruck für die Wartung der Elektrik und Mechanik und dem Verein der Krippenfreunde Hötting für die Betreuung der Aufführungen aus.

Für die musikalische Umrahmung sorgten das Bläserensemble der Musikschule Innsbruck und der „Kreithiger 4G’sang“. Der Mundartdichter Emanuel Heger gab außerdem einen Einblick in das Leben von Krippenbauer Friedl Jaufenthaler.

Friedl Jaufenthaler und seine Liebe zur Handwerkskunst
Der am 30. September 1932 geborene und am 20. Dezember 2004 verstorbene Friedl Jaufenthaler war „Wegmacher“ in Mutters, wo er mit seiner Familie lebte. Er beschäftigte sich seit seiner Jugend mit Handwerks- und Bastelarbeiten. Im Laufe der Jahre entwickelte er bewegliche Ostergräber und Krippen, die Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und Interesses für religiöses Brauchtum aus Tirol sind.

2002 überließ Friedl Jaufenthaler die Krippe der Stadt Innsbruck als Geschenk für die Innsbrucker Kinder. Mehrere tausend Arbeitsstunden investierte der Krippenbauer in die 7 x 3 m große Krippe. Insgesamt 28 bewegliche Figuren stellen die Weihnachtsgeschichte in Bild und Ton dar und machen die Krippe zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Seit 2004 ist der Verein der Krippenfreunde Hötting für die Aufführungen verantwortlich. Walter Vötter von der IIG sorgt für die Aufbauarbeiten und die Einlagerung.
28. November 2011