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Wegsanierung und Beschilderung auf der Seegrube

Ein Integrationsprojekt der besonderen Art.
Eine 30-Mann/Frau starke Gruppe war am 21. August seit den frühen Morgenstunden bis zum späten Nachmittag zwischen der Seegrube und der Höttinger Alm an der Arbeit, um den Steig von Unwegsamkeiten zu befreien und in den Weg hereinhängende Latschen und Wurzeln zu entfernen.

Das Besondere an diese Aktion war, dass dabei Schützen und Jungschützen gemeinsam mit Asylwerbern vom Flüchtlingsheim Rossau mit Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber und Umweltstadtrat Walter Peer Hand anlegten, damit die Wanderer den beliebten Weg zur Höttinger Alm wieder sicher begehen können. Gleichzeitig wurde auch gemeinsam mit den Nordkettenbahnen die Beschilderung verbessert.

Gruber und Peer unterstrichen bei einer kurzen Rast die Bedeutung dieses Einsatzes, der neben dem Nutzen für ein wanderbares Innsbruck, gleichzeitig auch ein Integrationsprojekt der anderen Art darstellt – „nicht des Papiers, sondern der Tat“, so Peer. „Gemeinsame Arbeit verbindet die Menschen, das ist gelebte Integration“, ergänzte Gruber.

Mit von der Partie war auch der Bataillonskommandant der Innsbrucker Schützen, Ing. Helmuth Paolazzi, mit seiner Gattin, der den Einsatz seiner Schützen und Jungschützen auch als Signal dafür sieht, dass sich Traditionsvereine aktuellen Themen stellen und gerne mithelfen, wenn sie gebraucht werden. „Der Einsatzort hat besondere Symbolik, weil auf der Höttinger Alm die Jungeschützenkapelle steht und zu Besinnung einlädt“, so Paolazzi.

Die Idee zu dieser Aktion hatten die wander- und bergbegeisterten Innsbrucker Ruth Blaser und Walter Brummer.

27. August 2010