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„Wasser-Klang-Bilder“

Alexander Lauterwasser präsentiert „Wasser-Klang-Bilder“ am Tag des Wassers 2012.
Am „Tag des Wassers 2012“ lud DI Harald Schneider, Vorstandsvorsitzender der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), in das IKB-Kundencenter in der Salurnerstraße. Grund dafür war eine Multimediavorführung und Vernissage des deutschen Künstlers Alexander Lauterwasser, der dort seine „Wasser-Klang-Bilder“ präsentierte. Schneider bei der Begrüßung: „Mehr geht nicht. Am Tag des Wassers ist es der IKB möglich, als Innsbrucker Wasserversorger einen Künstler zu präsentieren, dessen Name das Wort Wasser beinhaltet und dessen bevorzugtes Material in seinen künstlerischen Arbeiten das Element Wasser ist“.

Kulturstadträtin Ao. Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser würdigte die eindrucksvollen Arbeiten des Künstlers und lobte die IKB, die sich schon seit Jahren als Ort der kulturellen Begegnung für Künstler aus dem In- und Ausland zur Verfügung stelle. Moser weiter: „Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser stellt eine besonders reizvolle Herausforderung dar, die von Alexander Lauterwasser in hervorragender Weise gelöst wurde. Der IKB gratuliere ich zu dieser Veranstaltung.“

Seine Nähe zum Wasser erklärt der Künstler damit, dass er zum einen in Überlingen am Bodensee, Deutschlands größtem See, aufgewachsen sei. Lauterwasser: „Meine „Wasser-Klang-Bilder“ in Innsbruck, der Stadt mit wunderbarer Wasserqualität, präsentieren zu dürfen, ehrt mich sehr. Wasser und Musik – die Beschäftigung mit dem Wechselspiel der Schallwellen von Musik und den Bewegungen der Wasserwellen, sowie der Versuch, sie durch Fotografie und Film sichtbar zu machen, fasziniert mich seit vielen Jahren“.

Der studierte Philosoph und Psychologe (Jahrgang 1951) beschäftigte sich in jungen Jahren viel mit drogenabhängigen Jugendlichen, indem er sie durch Naturbetrachtungen zur Veränderung ihrer Blickrichtung auf das eigene Leben anleitete. In diese Zeit fällt auch die intensive Beschäftigung mit Gestaltungsprozessen von Schwingungen und Klängen, insbesondere Experimente und Arbeiten mit verschiedensten Schwingungsvorgängen und deren Auswirkungen im Medium Wasser.

Ab 1995 begannen seine ersten Vorträge und Ausstellungen, denen zwei Buchveröffentlichungen folgten. In seinen „Wasser-Klang-Bildern“ und in „Wasser-Musik“ erläutert der Künstler Gestaltungsphänomene von Schwingungen und Klängen in Form schwingender Wassertropfen und stehender Wellen.

Es folgte die intensive Beschäftigung mit dem Wechselspiel der Schallwellen von Musik und den Bewegungen der Wasserwellen. Es entstand daraus die Idee zu Konzerten mit Musikern und der simultanen Realisierung und Projektion von bewegten Wasser-Klang-Bildern. Inzwischen finden solche Wasser-Klang-Konzerte europaweit statt. Höhepunkt bisher: Die Projektion von Wasser-Klang-Bildern in der Kathedrale von Chartres anlässlich der Uraufführung des Oratoriums „Stella maris“.
23. März 2012