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Wahl 2012: Barrierefreies Wählen

Verschiedene Möglichkeiten, wie man an der Wahl teilnehmen kann.
All jenen, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder Alter nicht selbstständig an Wahlen teilnehmen können, garantiert die Stadt Innsbruck zur Gemeinderats- und BürgermeisterInnenwahl am 15. April entsprechende Hilfeleistungen.

Blinde und sehbehinderte BürgerInnen
Im Wahllokal haben Personen, die Schwierigkeiten haben, den Wahlakt selbständig durchzuführen, die Möglichkeit, eine Vertrauensperson mit in die Wahlkabine zu nehmen. Blinde und Sehbehinderte können ihr Wahlrecht auch ohne Vertrauensperson ausüben: Möglich ist das durch sogenannte Stimmzettel-Schablonen. Diese werden von der Wahlkommission vor Ort zur Verfügung gestellt.

Briefwahl
Für mobil eingeschränkte WählerInnen sind heuer 24 der insgesamt 42 Wahllokale in Innsbruck barrierefrei. Wahlberechtigte, die ihre zuständige Sprengelwahlbehörde nicht aufsuchen können, weil sie nicht barrierefrei erreichbar ist, haben mittels Briefwahl bzw. Wahlkarte die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Das gilt auch für Wahlberechtigte, die sich am Wahltag beispielsweise in Krankenanstalten befinden – auch sie können eine Wahlkarte beantragen, um ihre Stimme abzugeben.

Die Ausstellung einer Wahlkarte kann schriftlich bis spätestens 11. April oder mündlich bis zum 13. April im barrierefrei erreichbaren Wahlkartenbüro beantragt werden.

Wahlkartenbüro: Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 6. Stock (Lift in den RathausGalerien), Zimmer 6102.
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch (10., 11. April), 8-12 Uhr und 13-17 Uhr; Donnerstag, 12. April, 8-19 Uhr; Freitag, 13. April, 8-12 Uhr.

Die Wahlkarte kann bei persönlicher Beantragung bzw. Abholung übrigens gleich ausgefüllt und anschließend im Bürgerservice (RathausGalerien, Erdgeschoß) abgegeben werden.
Öffnungszeiten des Bürgerservice: Dienstag und Mittwoch (10., 11. April), 8-17.30 Uhr; Donnerstag, 12. April, 8-20 Uhr und Freitag, 13. April, 8-13 Uhr.

Wählen mittels Sonderwahlbehörde
Wahlberechtigte, die nicht von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen, können auf Wunsch an ihrem Aufenthaltsort von einer Sonderwahlbehörde aufgesucht werden. Voraussetzung dafür ist ein entsprechender Antrag. Dieser ist – mit Vollmacht – bis spätestens 13. April einzubringen.
Mittels eines mobilen Wandschirmes wird sichergestellt, dass die Stimme vor der Sonderwahlbehörde unbeobachtet abgegeben werden kann. Die ungeöffneten Wahlkuverts werden noch vor der Auszählung in eine Wahlurne einer zuvor bestimmten Sprengelwahlbehörde geworfen.

06. April 2012