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Neue Innsbrucker Vertretung für Landesgruppe Tirol des Städtebundes

Vier Funktionen vergeben

Mit der heutigen Stadtsenatssitzung ist es offiziell: Für die kommenden zwei Jahre übernimmt Bürgermeister Georg Willi die Funktion des Vorstandsvorsitzenden in der Landesgruppe Tirol des Österreichischen Städtebundes. Gemeinderat Christoph Kaufmann wird als Kassier, Gemeinderätin Irene Heisz als Schriftführerin agieren. Sie sind somit die drei VertreterInnen der Stadt Innsbruck im neunköpfigen Vorstand der Landesgruppe Tirol, der sich weiters vorwiegend aus BürgermeisterInnen der größeren Bezirksstädte zusammensetzt. Vizebürgermeister Franz X. Gruber ist weiterhin Rechnungsprüfer. Ein entsprechender Antrag wurde in der heutigen Stadtsenatssitzung zustimmend zur Kenntnis genommen. Dieser formalen Ernennung ging die Vollversammlung der Landesgruppe Tirol des Österreichischen Städtebundes voraus. Sie fand gestern, am 19. November, in Hall in Tirol statt. Die Landesgruppe besteht aus 14 größeren Tiroler Mitgliedsgemeinden. Nach deren Statuten ist der Vorstand alle zwei Jahre neu zu wählen.

„Die neue Funktion ist für mich große Ehre und motivierender Ansporn zugleich“, kommentiert Bürgermeister Georg Willi: „Der Zusammenhalt zwischen Städten und Gemeinden einer Region ist unverzichtbar, ganz nach dem Motto ,nur gemeinsam sind wir stark‘. Diese Einstellung teile ich mit allen Mitgliedern des Städtebundes. Umso mehr freue ich mich auf das nächste große, gemeinsame Highlight: Die Generalversammlung des Rates der Gemeinden und Regionen Europas im nächsten Jahr für die unsere Alpenstadt Gastgeber sein darf.“

Beim Österreichischen Städtebund handelt es sich um die Interessensvertretung der Stadtgemeinden in Österreich. Er ist eine Plattform aller österreichischen Städte und größeren Gemeinden und bildet mit seinen Fachausschüssen eine zentrale Kommunikationsplattform für regionalpolitische Angelegenheiten. Neun Landesgruppen kümmern sich um regionale Belange zur Durchsetzung berechtigter Interessen gegenüber den jeweiligen Ländern und dem Bund.

2020 wird Innsbruck zum internationalen Treffpunkt

Die Generalversammlung des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) wird von 6. bis 8. Mai 2020 in der Tiroler Landeshauptstadt stattfinden. Drei Tage lang wird Innsbruck zum Treffpunkt der europäischen Kommunalpolitik. Die einstimmige Entscheidung dafür fiel bereits 2017, im Rahmen der Sitzung des RGRE Policy Committees im niederländischen Maastricht.

Der RGRE vereint mehr als 100.000 Gemeinden, Städte und Regionen, die in 60 nationalen Verbänden aus 41 europäischen Ländern vertreten sind. Er ist der wichtigste Verband der lokalen und regionalen Behörden in Europa. Erste Details zur Großveranstaltung in Innsbruck sind online unter www.cemr2020.at zu finden. (AA)