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Vorsorge, Erholung, Freizeit und Neue Medien

Stadt Innsbruck bietet ein vielfältiges Angebot für SeniorInnen
18.208 Frauen und 13.209 Männer in Innsbruck sind 60 Jahre und älter. Für sie hat die Stadt Innsbruck das ganze Jahr über viel anzubieten. Ob Gesundheit und Erholung, Freizeitaktivitäten oder Bildungsangebote – das Referat Frauen, Familien und SeniorInnen ist bemüht, eine möglichst breite Palette an Interessen abzudecken. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 11. März informierten Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Referatsleiterin Mag.a Uschi Klee über die Angebote.

Besonders regen Zuspruch finden seit Jahren die Gesundheitstage in den RathausGalerien: „Damit bieten wir die Möglichkeit, ganz spontan und unkompliziert – sozusagen im Vorübergehen – ein paar Minuten in persönliche Gesundheit und Vorsorge zu investieren“, so SeniorInnen- und Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Urlaub für Innsbrucks SeniorInnen in Westendorf einzigartig
Auch die Erholungstage in Westendorf für ältere Menschen haben bereits Tradition: „Das Angebot ist ideal für alle rüstigen Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die gerne ein paar Tage in idyllischer Umgebung und familiärer Atmosphäre verbringen möchten“, freute sich Vizebürgermeister Kaufmann. Zudem lädt die Stadt in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe (AZW) nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr auch heuer wieder pflegende InnsbruckerInnen mit ihren pflegebedürftigen Angehörigen zu einem kostenlosen Urlaub in Westendorf ein. „Mit dieser Initiative, die einzigartig in Österreich ist, können wir pflegenden Menschen unsere Anerkennung und Wertschätzung zeigen“, so Vizebürgermeister Kaufmann weiter.

Darüber hinaus ist auch für 2014 wieder ein umfassendes kostenloses Informations-Angebot geplant, unter anderem zu Mobilität und Sicherheit im Alter. „Damit wollen wir die Perspektiven der Best Agers in unserer Stadt um einige Facetten bereichern“, betonte der Vizebürgermeister.

Die Details finden Sie hier.

Stadt fördert auch die tägliche Lebensführung der älteren Generation
Abgesehen von den zahlreichen Aktivitäten fördert die Stadt Innsbruck das tägliche Leben älterer Generationen in vielen anderen Bereichen: Über 50 SeniorInnenstuben tragen wesentlich zur Gemeinschaftsbildung und gemeinsamen Freizeitgestaltung in den verschiedenen Stadtteilen bei. „Jährlich stehen uns etwa 58.000 Euro zur Verfügung für die Förderung dieser Einrichtungen“, erklärte Kaufmann.

Besonders für ältere Menschen hat vor allem aber auch das Wohnumfeld einen hohen Stellenwert: „Unbeschwertes Älterwerden in den eigenen vier Wänden und damit barrierefreies Wohnen ist uns ein zentrales Anliegen“, so Kaufmann weiter. Die Stadt Innsbruck berücksichtigt bereits in Planungsphasen von Neubauten Barrierefreiheit, so zum Beispiel bei der neuen Wohnanlage die anstelle des alten „Sillblocks“ entsteht.

Mittlerweile betreiben die Innsbrucker Sozialen Dienste GmbH (ISD) an acht Standorten 210 SeniorInnenwohnungen. Für Kaufmann ein „zentrales Angebot neben der stationären und mobilen Pflege, dass wir auch stetig ausweiten wollen.“ Erst kürzlich beschloss der Stadtsenat außerdem gemeinsam mit den ISD ein sozial gestaffeltes Fördermodell für die SeniorInnen-Wohnpauschale.

Und auch mit Förderinitiativen zum nachträglichen Lifteinbau oder für den Umbau seniorInnengerechter Nasszellen trägt die Stadt wesentlich zur Erhaltung der Lebensqualität bei. „Seit 2007 konnten über 110 nachträgliche Lifteinbauten mit einem Volumen von bisher 15,3 Millionen Euro die tägliche Lebensführung zahlreicher Familien positiv beeinflussen“, führte Vizebürgermeister Kaufmann aus: „Seit 2009 wurden daneben 307 Nasszellen seniorInnengerecht umgebaut, wovon etwa 600 Personen profitieren. Dafür wurden 2,5 Millionen Euro Fördervolumen in die Hand genommen.“ Zusätzlich stehen noch 50.000 Euro an Subventionsgeldern für diverse andere Förderungen zur Verfügung.
11. März 2014