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Voranschlag 2015

Höchste Investitionen für generationenübergreifende Projekte
Seit heute halten die Mitglieder des Innsbrucker Finanzausschusses den ersten Haushaltsvoranschlag der Stadt Innsbruck für das Jahr 2015 in den Händen. „Ein gut durchdachtes Budget mit einer noch nie dagewesenen Investitionskraft“, fasst Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer kurz zusammen.

Der außerordentliche Haushalt umfasst nämlich rund 82 Millionen Euro und stieg damit um 72 Prozent zum Vorjahr an. Großprojekte wie die Regionalbahn mit Investitionen von 24 Millionen Euro oder das Haus der Musik mit rund 9,4 Millionen Euro (bezogen auf das Jahr 2015) sind darin verankert. „Wir arbeiten nach dem Prinzip solide Investitionspolitik für Generationen. Die Stadt Innsbruck legt Fundamente der Infrastruktur, damit diese noch in Jahrzehnten für unsere Kinder vorhanden sind“, vergleicht die Bürgermeisterin das Stadtbudget mit einem Haushaltsbudget. Auch einen Hausbau lege man bekanntlich auf mehrere Generationen an. In diesem Sinne wurden bereits an den Haushaltsvoranschlag zwei Maßstäbe gelegt: jener der Sparsamkeit und jener der Zukunftsorientiertheit.
„Eine sehr gute Finanzpolitik gibt die Spielregeln vor. Bei uns gibt es keine Ausgaben nach dem Gießkannenprinzip, sondern nur nachhaltige mit denen wir in die Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker investieren. Arbeitsplätze werden gesichert und ein Mehrwert für die Stadt geschaffen“, führt Oppitz-Plörer weiter aus.

330,5 Millionen Euro an Gesamteinnahmen stehen rund 340 Millionen Euro an Gesamtausgaben gegenüber. Erhöhte Einnahmen erwartet man sich um rund 4,41 Prozent. Die gemeindeeigene Steuern machen übrigens rund 88 Millionen Euro aus.
Die Landesumlage wird sich im kommenden Jahr auf rund 12,4 Millionen Euro belaufen, während der Krankenhausbeitrag mit 26,7 Millionen Euro veranschlagt ist. Der Beitrag für das Landestheater schlägt sich mit rund 10 Millionen Euro zu Buche. Rund 10 Prozent mehr an Geldern sollen mit 32,4 Millionen Euro in die Sozial- und Behindertenhilfe fließen. Außerordentliche Maßnahmen sind speziell im Schulbereich (5,7 Millionen Euro), bei den Kindergärten und Horten (2,3 Mio. Euro), im Sport (6,8 Mio. Euro), bei sozialen Einrichtungen (5,7 Mio. Euro), bei Straßen und Wegen (6,8 Mio. Euro oder auch beispielsweise in der Wirtschaftsförderung (1,5 Mio. Euro) geplant.

Nur rund 15 Millionen nimmt die Stadt Innsbruck an Kommunaldarlehen für das große Investitionspaket auf. „Wir zeichnen uns durch ein handlungsfähiges Budget aus. Der Haushaltsvoranschlag alleine braucht keinen Vergleich zu scheuen. Die Stadtregierung gibt den gestalterischen Rahmen vor. Politik und Stadtverwaltung arbeiten dienstleistungsorientiert für die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt“, lobt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer zum Abschluss die städtische Finanzabteilung. „Wir haben in zahlreichen Verhandlungsrunden mit den einzelnen Dienststellen auf Verwaltungsebene sehr konstruktiv einen sehr guten Haushaltsvoranschlag schnüren können“, erläutert deren Leiter Thomas Pühringer. Nun starten die politischen Verhandlungsrunden.
14. Oktober 2014