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Vogelnistkästen an der Volksschule Angergasse aufgehängt

Sichere Nistplätze für verschiedene Meisenarten.
(RMS) Die Nistplätze für die heimische Vogelwelt sind in Gefahr – bedroht durch zunehmende Besiedelung naturbelassener Gebiete und eine intensivierte Bewirtschaftung der Wälder. Insbesondere Meisenarten verlieren so wertvolle Brutplätze. Karl Puelacher aus Telfs hat sich dieses Problems angenommen und ein Vogelschutzprojekt initiiert, das unter anderem spezielle Vogelnistkästen für Blau-, Tannen- und Schwanzmeisen in Volksschulen verteilt. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Amtsleiterin Dr. Karin Zangerl (Schulamt) besuchten die SchülerInnen der Volksschule Angergasse, um die Nistkästen auszugeben.

Die Nistkästen sind für Meisen „maßgeschneidert“ und bilden ideale Brutplätze. Sie werden in Handarbeit aus Lärchenholz hergestellt und nicht nur direkt an den Schulen (alle zwei Jahre) aufgehängt, sondern auch den Kindern mitgegeben. Gemeinsam mit den Eltern wird dann die Anbringung und Reinigung der Nistkästen besorgt.

Die Kosten für einen Nistkasten belaufen sich auf 29 Euro. Rund 300 Häuschen wurden hergestellt, die Stadt Innsbruck hat die Kosten für 40 Kästen übernommen.
Initiator Karl Puelacher bedankt sich neben der Stadt Innsbruck auch bei einer Reihe von Sponsoren, die die Herstellung der Vogelnistkästchen möglich gemacht haben: Amt der Tiroler Landesregierung, Neue Heimat Tirol, Asfinag Alpenstrassen, Flughafen Innsbruck, Signa Holding, Tiroler Gemeinnützige Wohnbau, DEZ Einkaufszentrum, Raiffeisenlandesbank, Sillpark, Fröschl Beton, Tirol Milch, OBI Markt, Hypo Tirol Bank, Innsbrucker Kommunalbetriebe, Ragg Eisen, Katzenberger, Steka Werke, Schenker, Fiegl+Spielberger und A.S.T. Bau.
24. September 2010