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Die Projektverantwortlichen des „Moustache Monday – Menschen treffen Menschen“ erhielten heute den Preis der Vielfalt der Stadt Innsbruck. Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (l.), Stadtrat Gerhard Fritz (2.v.l.) und Landesrätin Christine Baur (r.) gratulierten.
Die Projektverantwortlichen des „Moustache Monday – Menschen treffen Menschen“ erhielten heute den Preis der Vielfalt der Stadt Innsbruck. Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (l.), Stadtrat Gerhard Fritz (2.v.l.) und Landesrätin Christine Baur (r.) gratulierten.

„Moustache Monday“ erhält Preis der Vielfalt

„Lebendiges“ Projekt lässt Spielraum und Impulse für weitere Begegnungen zu.

Seit 2008 vergibt die Stadt Innsbruck den „Preis der Vielfalt – Zusammenleben fördern“ (früher „Preis der Kulturen“) mit dem Personen und Institutionen ausgezeichnet werden, die sich im alltäglichen Leben um Integration von Zugewanderten in der Stadt besonders verdient gemacht haben. Heuer übergaben Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Integrationsstadtrat Mag. Gerhard Fritz die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung an das Projekt „Moustache Monday“.

„Der Preis der Vielfalt stellt eine wichtige Auszeichnung für Personen und Institutionen dar, die sich im alltäglichen Leben um Integration bemühen und für gegenseitige Anerkennung der Kulturen eintreten. Durch Projekte wie ‚Moustache Monday‘ wird die Vielfalt der Landeshauptstadt gelebt“, gratulierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer beim Festakt im Bürgersaal am 20. Dezember. Stadtrat Fritz schloss sich den Glückwünschen an: „Es handelt sich bei dem Projekt um ein niederschwelliges Angebot, bei dem Begegnungen gefördert werden. Jede und jeder kann dabei ihre bzw. seine eigenen Stärken einbringen.“

„Moustache Monday“

Der „Moustache Monday“ wurde von der Plattform Rechtsberatung FÜR MENSCHEN RECHTE ins Leben gerufen und findet in Kooperation mit dem Café Moustache (Herzog-Otto-Straße 8) in der Altstadt statt. Ziel ist es, einen offenen Begegnungsraum ohne Grenzen zu schaffen. BesucherInnen gestalten den „Moustache Monday“ selbst mit und bringen ihre Kreativität und ihre Talente ein. „In einem Raum, in dem normalerweise Konsum stattfindet, gibt es die Möglichkeit zum konsumfreien Miteinander, damit steht der Ort wirklich allen offen“, beschreibt Stadtrat Fritz.

Einstimmige Juryentscheidung

Die Entscheidung der Jury fiel einstimmig auf das Projekt der Plattform Rechtsberatung FÜR MENSCHEN RECHTE. Jury-Vorsitzender Univ.-Prof. Dr. Erol Yildiz sowie die Mitglieder, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Gemeinderätin Dr.in Renate Krammer-Stark, Mag. Hannes Gstir und Amtsvorstand DI Wolfgang Andexlinger (Stadtplanung, Stadtentwicklung, Integration), bezeichneten das Projekt in ihrer Begründung als „lebendiges“, das Spielraum zulässt und Impulse für weitere Begegnungen gibt. (SAKU)