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„video ergo sum“

Maurizio Bonato stellt im Kundencenter der IKB aus.
„video ergo sum“ – so lautet der Ausstellungstitel des Tiroler Künstlers Maurizio Bonato im Kundencenter der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB). IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider freute sich am Eröffnungsabend darüber, „den arrivierten Tiroler Künstler mit seinen Videoprojekten und Bildern in den Räumen der IKB zu präsentieren“.

Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer schätzt den in Ala geborenen und in Gramart lebenden Maurizio Bonato seit Jahren, „ist dieser doch gerade auch im Bereich der Landeshauptstadt mit zahlreichen Werken präsent und somit Mitgestalter des öffentlichen Raumes“.

Präsentiert wurde die Schau von der freien Kunsthistorikerin Dr. Verena Konrad. In „video ergo sum“ geht es um Höhlen, Felsen, Felder, Wege, Einsiedeleien, Räume, Muster, Handlungen, Gesichter und Schicksale. Bonato selbst sagt: „Ich schaue, sehe und berichte, was mir in den Weg kommt. Ich spüre Materie nach Geist auf, erahne Geist und finde Materie“.

Bonato arbeitet mit Videokamera, Fotoapparat, Skizzenblock, Laptop, Computerausdrucken, Folien, Transparentpapier und Farben. „Mit den verschiedenen Werkzeugen bei der Aufzeichnung des Vorgefundenen wird Neues generiert und der Prozess fortgeführt. Zeichnen und malen sind Vorgänge der Bewusstwerdung und Besitznahme. Das Aufgezeichnete, das Gezeichnete und das Gemalte sind verbindlich. Dadurch verliert das Geschehene seinen flüchtigen Charakter“.
29. Oktober 2010