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Versteigern für einen guten Zweck

Versteigerung der alten Innsbrucker Straßentafeln.
Die Versteigerung von alten Innsbrucker Straßentafeln ist mittlerweile zum beliebten Event in Innsbruck geworden. Am 11. November 2011 kamen zum mittlerweile 3. Mal 250 Straßenschilder unter den Hammer. Den Erlös der Versteigerung überreichte Tiefbaustadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter am 13. Jänner an die drei gemeinnützigen Organisationen Rainbows Tirol, Arbeitskreis für Emanzipation und Partnerschaft (AEP) und DOWAS chill out.

„Ich freue mich darüber, dass ein so schöner Betrag von insgesamt 15.000 Euro zusammengekommen ist, der zu gleichen Teilen auf alle drei Vereine aufgeteilt wird“, so Stadträtin Pokorny-Reitter bei der Scheckübergabe. Entgegengenommen wurden die Schecks von Dr. Maria-Lydia Hörtnagl für AEP, von Sabine Trummer für den Verein DOWAS und von Mag.a Katharina Egger-Nimpfer für Rainbows Tirol.

Bisher höchstes Gebot: 1.700 Euro
„Besonders erfreulich ist, dass wir bei der letzten Versteigerung das bisher höchste Gebot erzielen konnten“, so die Stadträtin voll Begeisterung. Für die Kaiser-Franz-Josef-Straße wurde 1.700 Euro geboten. Insgesamt fiel der Erlös der dritten Versteigerung etwas geringer aus als die vorhergehenden, dies hänge laut Stadträtin allerdings lediglich damit zusammen, dass man sich beim Austauschen der Straßentafeln immer weiter vom Zentrum entfernt. Die besonders bekannten Straßen sind also schon bei den ersten Versteigerungen vergeben worden.

Pokorny-Reitter bedankte sich bei Oliver Salzburger vom Juwelierunternehmen Famous, der die Versteigerungen kostenlos und auf professionelle Weise durchführt. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Famous sei sehr positiv und verlaufe reibungslos. Ihren Dank sprach sie auch Ing. Herbert Schwarz aus, Referent für Straßenverwaltung der Stadt Innsbruck. Er ist für das Abmontieren, Aufarbeiten und Aufbewahren der alten Straßentafeln sowie für das Anbringen der neuen zuständig.

Nach der Versteigerung ist vor der Versteigerung
Auch im Jahr 2012 wird mit der Tradition fortgefahren. „Im Februar wird mit dem Austausch in den Stadtteilen Pradl, Reichenau und Amras begonnen. Die nächste Versteigerung für wohltätige Zwecke werden wir dann im Herbst organisieren“, so Ing. Schwarz. Stadträtin Pokorny-Reitter lädt alle Interessierten zu diesem „spannenden Erlebnis der besonderen Art“ ein.

Aktuell sind noch rund 1.500 alte Straßenschilder angebracht, die es im Laufe der nächsten Jahre zu erneuern gilt. Da bei der dritten Versteigerungsaktion nicht alle Straßentafeln vergeben wurden, können diese nun gegen Bezahlung des Ausrufpreises (30 Euro) erworben werden.

16. Jänner 2012