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Verordnung sorgt für sicheren Jahreswechsel

Feuerwerkskörper ab Kategorie F2 sind im gesamten Stadtgebiet verboten

Aufgrund der extremen Trockenheit besteht derzeit in Innsbruck erhöhte Brandgefahr. Besonders bei Silvesterfeuerwerken gilt es deshalb aufzupassen. Die Stadt Innsbruck hat aus diesem Grund heute eine Verordnung erlassen, die das Zünden von Feuerwerkskörpern ab der Kategorie F2 untersagt. „Es geht dabei um die allgemeine Sicherheit. Eine unbedacht gezündete Rakete kann bei den aktuellen Umweltgegebenheiten großen Schaden anrichten“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Die Verordnung ist ab sofort aufrecht.

„Vorfälle wie der Großbrand gestern im Wipptal belegen, wie gefährlich die Situation gerade ist. Die Verordnung ist eine Schutzmaßnahme, um möglichen Bränden vorzubeugen. Es gilt gleichzeitig auch an die Vernunft der Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu appellieren“, so der für Brandschutz zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Erlaubt sind weiterhin Feuerwerkskörper der Kategorie F1 (Wunderkerzen, Knallerbsen, Tischfeuerwerke, ab 12 Jahren).

Bergsilvester findet statt

Die heute veranlasste Verordnung bezieht sich jetzt auch auf das unbebaute Stadtgebiet und gilt somit in ganz Innsbruck. Ausgenommen aus dem Verbot sind laut Verordnung „behördlich angemeldete Feuerwerke“ wie zum Beispiel das Innsbrucker Bergsilvester in der Altstadt: „Die Sicherheitsvorkehrungen sind extrem hoch und es wird bereits im Vorfeld alles dafür getan, den Innsbruckerinnen und Innsbruckern sowie den Gästen aus aller Welt ein unvergessliches, aber vor allem sicheres Spektakel zum Jahreswechsel präsentieren zu können“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. (DH)