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Vernetzung, um Qualität zu sichern

Die Offene Jugendarbeit Innsbruck stellt sich vor
Anlässlich des internationalen Tages der Jugend am 12. August präsentierten der ressortführende Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Mag.a Brigitte Berchtold (AV Kinder- und Jugendbetreuung), Mag.a Birgit Hofbauer (Referentin Kinder- und Jugendförderung) und Noemie Händler (Leitung der Jugendzentren der ISD) die Offene Jugendarbeit in Innsbruck (OJA).

„Die Vereinten Nationen haben 1999 den 12. August zum Tag der Jugend ausgerufen“, erklärte Vizebürgermeister Kaufmann einleitend die Terminauswahl für das Pressegespräch: „Heute besonders, aber natürlich an jedem Tag des Jahres, sollen wir uns daran erinnern, dass es wichtig ist, jungen Menschen Freiräume zu geben. Die Stadt Innsbruck ermöglicht dies unter anderem über die Innsbrucker Sozialen Dienste mit den fünf städtischen Jugendzentren und in Kooperation mit kompetenten Systempartnern.“

Um eine qualifizierte Zusammenarbeit aller Jugendeinrichtungen Innsbrucks zu ermöglichen, wurde 2011 auf Initiative von Vizebürgermeister Kaufmann durch das Referat für Kinder- und Jugendförderung das Netzwerk OJA ins Leben gerufen und tritt seit 2012 regelmäßig im Jahr zusammen.

Gemeinsam für eine kompetente Jugendarbeit
Ein Bericht (siehe unten) gibt nun Aufschluss über das Netzwerk und seine Tätigkeiten in der Jugendarbeit. OJA hat es sich zum Ziel gesetzt, eine bessere Kooperation zwischen den Innsbrucker Jugendzentren herzustellen und dient als Diskussionsplattform des gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausches. Das Referat Kinder- und Jugendförderung plant, steuert und entwickelt mit den einzelnen Mitgliedern der OJA die offene Jugendarbeit in Innsbruck. „Insgesamt gehören dem Netzwerk zehn Einrichtungen an, die sich einmal im Quartal zum fachlichen Austausch treffen“, erklärte Referentin Birgit Hofbauer: „Es konnten auch schon einige erfolgreiche gemeinsame Projekte wie etwa die Jugendaktionswoche durchgeführt werden.“

Neben dem Referat sind auch das JUFF des Landes Tirol, der Jugendreferent des Dekanates Innsbruck, das Info-Eck, die StreetworkerInnen des z6 und die VertreterInnen der Einrichtungen der OJA Innsbruck Mitglieder des Netzwerkes. Dazu gehören derzeit außerdem die Einrichtungen Mädchenzentrum ARANEA, Jugendtreff Shelter, Jugendzentrum mk, Jugendzentrum Box Igls, Jugendzentrum Hötting West, Jugendzentrum Pradl, Jugendzentrum Skyline O-Dorf, Caritas-Jugendzentrum Space (ehem. St. Paulus), Jugendzentrum Tivoli, Jugendzentrum z6 und das geplante Jugendzentrum Höttinger Au (Eröffnung voraussichtlich Herbst 2014).

Auch Amtsleiterin Brigitte Berchtold freute sich über das gut funktionierende Angebot für Jugendliche in Innsbruck und belegte den Erfolg mit Zahlen: „Allein die fünf Jugendzentren der Stadt Innsbruck verzeichnen pro Jahr 65.000 Besuche. Vielen Dank an die äußerst engagierten MitarbeiterInnen, die die Jugendlichen kompetent betreuen und so erheblich zu diesem Erfolg beitragen.“

Gemeinsam Ideen sammeln und umsetzen
„Jugendarbeit ist für uns Beziehungsarbeit“, erklärte Noemie Händler von den städtischen Jugendzentren: „Uns geht es darum, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie gerade sind. Wichtig ist es, ihnen Raum zu geben, wo sie ihre Freizeit mit Freunden und ohne Konsumzwang verbringen können. Wir bieten aber auch Unterstützung an – etwa bei Bewerbungen, Problemen oder ähnlichem.“
Von der Vernetzungsarbeit und Kooperation mit anderen Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit und anderen jugendrelevanten Institutionen profitieren die JugendarbeiterInnen und damit auch die BesucherInnen der Jugendzentren. Durch dien Vernetzungstreffen werden Verbindungen hergestellt, die über den Fachaustausch hinaus, die Arbeit in der Offenen Jugendarbeit professionalisieren. Dadurch können die Angebote der Jugendzentren erweitert, ergänzt und koordiniert werden. Innovative Ideen der Organisationen werden gefördert und langjährige Einrichtungen in ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Ein zentrales Ziel sind auch gemeinsame Aktivitäten und Projekte.

12. August 2013