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Verkehrsberuhigung in der Höttinger Gasse

Transparent und Geschwindigkeitsmessgerät installiert.
Die Höttinger Gasse zählt zwar nicht gerade zu den breitesten Straßen Innsbrucks, wird aber sowohl von öffentlichen Verkehrsmitteln wie auch dem Individualverkehr stark frequentiert. Geschwindigkeitsübertretungen – es gilt Tempo 30 – kommen dabei häufig vor, was für die AnrainerInnen eine zusätzliche Belastung darstellt.
Ein Transparent und ein Geschwindigkeitsmessgerät, die in der Höttinger Gasse installiert wurden, sollen die VerkehrsteilnehmerInnen auf die Situation aufmerksam machen. Verkehrsstadtrat Ernst Pechlaner und Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter stellten am 3. Mai die Maßnahmen vor.

Kontrollieren, ohne zu strafen
„Die Höttinger Gasse ist ein sehr sensibler Verkehrsbereich. Nachdem die besorgten AnrainerInnen an uns herangetreten sind, war es uns wichtig, zum Schutz der Bevölkerung an die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h zu erinnern, ohne die Autofahrer gleich zu bestrafen“, so Stadtrat Pechlaner, dem es besonders um das Miteinander von AutofahrerInnen, RadfahrerInnen und FußgängerInnen in der Höttinger Gasse geht.

„Ich sehe diese Maßnahmen als Appell an die Autofahrerinnen und Autofahrer, bewusst auf ihre Geschwindigkeit zu achten“, betonte Stadträtin Pokorny-Reitter. „Gerade das Geschwindigkeitsmessgerät ist eine wertvolle Hilfestellung, die bei den meisten Autofahrerinnen und Autofahrern sehr wohl Wirkung zeigt.“

Das Geschwindigkeitsmessgerät wurde vom ARBÖ aufgestellt und wird nun für vier Wochen in der Höttinger Gasse an die bestehende Tempo-30-Beschränkung erinnern. Gleichzeitig dokumentiert dieses Gerät die tägliche Verkehrsfrequenz und die gemessenen Geschwindigkeiten.
Im Juni wird dann die Stadt Innsbruck ein ähnliches Gerät in der Höttinger Gasse installieren.

Stadträtin Pokorny-Reitter erinnerte außerdem daran, dass vor allem RadfahrerInnen stadteinwärts auf die Kirschentalgasse ausweichen sollten – das Fahren gegen die Einbahn in der Höttinger Gasse sei nicht nur verboten, sondern aufgrund der engen Platzverhältnisse auch sehr gefährlich.
03. Mai 2011