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Vergabe der Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold

„Ich mache es für dich und mich“: Ehrenamtliche vor den Vorhang geholt
Rund 140 ehrenamtlich tätige InnsbruckerInnen kamen am 29. September, dem Tag des Ehrenamtes, in den Ursulinensälen zusammen. Für ihre Verdienste wurde ihnen dort die Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold verliehen. Neben Landeshauptmann Günther Platter, Landesrätin Patricia Zoller-Frischauf und Abgeordnete DI Gabriele Fischer bedankten sich auch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann sowie die Stadträte Franz X. Gruber und Andreas Wanker bei den Ehrenamtlichen im Rahmen der Feier für ihr Engagement.

Landeshauptmann Günther Platter weiß um die Einsatzbereitschaft und das Engagement der TirolerInnen: „Die Freiwilligkeit spielt in Tirol im wahrsten Sinn des Wortes eine tragende Rolle. In Tirol gibt es etwa 8.500 Vereine; 340 freiwillige Feuerwehren mit ihren 23.000 aktiven Mitgliedern, die 5.300 Freiwilligen beim Roten Kreuz sowie Tausende weitere Ehrenamtliche in den verschiedensten Lebensbereichen.“
Wertschätzende Worte findet Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Zeit ist in der heutigen Welt unser wertvollstes Gut geworden und genau diese Kostbarkeit, ihre Freizeit, spenden Sie Ihrer und Ihrem Nächsten, einem Verein oder der Allgemeinheit“, so das Stadtoberhaupt: „Im Namen der Stadt Innsbruck, aber auch persönlich, möchte ich mich bedanken: für Ihren unermüdlichen Einsatz, den Sie täglich, ganz nach dem Motto ,Ich mache es für dich und mich‘ erbringen.“ Weiters hob sie hervor, dass die Ehrenamtlichen selbst auch viel Kraft aus ihrer Tätigkeit schöpfen.

Darüber hinaus machte sie die Leistung der Ehrenamtlichen anhand einiger Zahlen deutlich: „Wenn wir davon ausgehen, dass jede und jeder von Ihnen zwei Stunden pro Woche für Ihr Ehrenamt aufwendet, ergibt das bei allen Anwesenden 280 Stunden pro Woche. Hochgerechnet auf ein Jahr und verglichen mit den jährlichen Stunden eines 40-Stunden-Arbeiters, arbeiten Sie alle zusammen somit acht Jahre und ein Monat. Ihr Einsatz im Dienste der Ehrenamtlichkeit umfasst ein gewaltiges Zeitvolumen, das für unsere Gesellschaft unbezahlbar ist.“

Unverzichtbare Unterstützung
Am Beispiel der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) ist ein gelebtes Miteinander sichtbar: 417 Ehrenamtliche arbeiten freiwillig und unentgeltlich für die ISD und unterstützen so die rund 1.100 MitarbeiterInnen. Die Ehrenamtlichkeit als Ergänzung nimmt einen hohen Stellenwert in der bedürfnisorientierten Unterstützung der 60-Plus-Generation ein.
02. Oktober 2014