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Urban Gardening - Garteln in Innsbruck

Stadtregierung steht zum Projekt „Rucola“
Das weltweit boomende Konzept des „Urban Gardening“ findet auch in der Innsbrucker Bevölkerung immer größeren Anklang. Die Stadt Innsbruck hat daher auf dem Gelände in der Pacherstraße 32 (zwischen Roseggerstraße, Resselstraße und Pacherstraße) eine wenig genutzte Wiesenfläche von insgesamt 2.800 Quadratmetern zur Verfügung gestellt, um dort das Projekt „Rucola“ zu etablieren.
Neben zahlreichen positiven Reaktionen aus der Bevölkerung, die unter anderem im Internet oder auf Unterschriftenlisten ihre Unterstützung kund getan haben, haben in den vergangenen Tagen AnrainerInnen auch Sorgen und Befürchtungen geäußert.

Daher wird die Stadt im Mai nochmals im Rahmen einer moderierten Diskussionsveranstaltung über das Projekt informieren. Alle AnwohnerInnen werden außerdem dazu schriftlich eingeladen, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

„Manche AnrainerInnen sorgen sich um die Ruhe in ihrem Hof, dafür habe ich volles Verständnis“, so der für Grünanlagen zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz. „Es geht dabei aber gewiss nicht um Trubel und Geschäftemacherei. Das Projektteam von ‚Rucola‘ will den Garten im Einvernehmen mit den AnrainerInnen gestalten und lädt sie herzlich zum Mitmachen ein. Dem kann ich mich nur anschließen.“

„Bisher waren wir stark mit den Projektvorbereitungen beschäftigt – mobile Beete, Gemüse und andere Dinge haben unsere Zeit sehr in Anspruch genommen“, meint Eleonore Rangger vom „Rucola“ Urban Gardening Team. „Nun werden wir uns vor allem bemühen, die AnrainerInnen ausreichend zu informieren. Sie sollen möglichst rasch in das Projekt mit eingebunden werden, denn die Vielfalt dieses gemeinschaftlichen Projektes liegt in vielen Händen.“

Ein Ort der Begegnung und der Kommunikation
Eine städtische Wiese kann auch ein Nutzgarten werden, so der amtsführende Stadtrat weiter. Auch mit mobilen Beeten, die bei Bedarf an einen anderen Ort transportiert werden können.
„Jung und Alt haben so wieder die Möglichkeit zu erfahren, dass das Essen nicht aus dem Supermarkt kommt, sondern im Grünen wächst. Außerdem ist so ein Stadtgarten auch ein Ort, der das Zusammenkommen und die Kommunikation in unserer Stadt fördert“, betont StR Fritz. „Ein Miteinander von Gärtnern und spielenden Kindern, eine Verbindung von Arbeit, sozialer Kommunikation und Ruhezonen ist möglich“, ist der Stadtrat vom Projekt überzeugt. „Aber es müssen alle bereit sein, miteinander zu reden und Vereinbarungen über die Gestaltung zu treffen.“
25. April 2013