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Umweltbildungsprogramm macht Schule

Verantwortungsbewusster Umgang mit unserer Umwelt
Ein achtsamer und überlegter Umgang mit Ressourcen, Abfallvermeidung, globales Denken und lokales Handeln sowie negative Auswirkungen auf das Klima zu erkennen – das sind die Ziele des Umweltbildungsprogrammes, das vom Umwelt Verein Tirol gemeinsam mit der Abteilung Umweltschutz des Landes entwickelt wurde. Kindern soll so frühzeitig Umweltbewusstsein und Eigenverantwortung näher gebracht werden.

Drei Kindergärten (Erzherzog-Eugen-Straße, Angergasse und Allerheiligen) sowie fünf Volksschulen der Stadt Innsbruck (Igls/Vill, Altwilten, Fischerstraße, Mariahilf und Sieglanger) nehmen bereits Teil am Programm. Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner überzeugte sich am 31. Jänner in der Volksschule Sieglanger selbst von der Aktion: „Neben Projekten zu Sport und Bewegung ist dieses Programm im Bereich der Gesundheit und Nachhaltigkeit bestimmt eines der wertvollsten. Der verantwortungsbewusste Umgang mit unserer Umwelt, ob nun mit Lebensmitteln, Abfall oder dem Klima, kann so bereits in jungen Jahren vermittelt werden.“

ExpertInnen fördern Umweltbewusstsein
Das Programm macht Kindern durch das Veranschaulichen und bildhafte Erklären verschiedener Kreisläufe (etwa Abfall, Wasser, Klima,…) Zusammenhänge verständlich und begreifbar. Die unterschiedlichen Module, wie Ressourcenschonung oder Klimawandel, bauen aufeinander auf, sodass Nachhaltigkeit durch Wiederholung gewährleistet wird. Das erste Modul umfasst sechs Unterrichtseinheiten: Ressourcen, Alu, Kunststoff, Papier/Karton, Glas und die Reflexion des Gelernten mit einem Quiz.

Das Begreifen steht nach erlebnispädagogischen Grundsätzen im Vordergrund und wird durch die Verwendung konkreter kindgerechter Modelle und Materialien ermöglicht. So kann das Erlernte besser verarbeitet, Zusammenhänge erkannt und dauerhaft gespeichert werden.

Speziell ausgebildete UmweltpädagogInnen stehen dem bestehenden Lehrpersonal zur Seite. Die Programmentwicklungskosten werden vom Land getragen, die Kosten für die Unterrichtseinheiten werden zu je zur Hälfte von Land bzw. dem Erhalter der jeweiligen Bildungseinrichtung übernommen.
31. Jänner 2013