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Umweltaktion „Innuferreinigung 2011“

Zahlreiche fleißige Hände befreiten das Innufer von Müll, Schrott und Unrat.
Das Referat „Umwelttechnik und Abfallwirtschaft“ organisierte gemeinsam mit der Tiroler Wasserwacht, Bezirksstelle Innsbruck auf Initiative von Umweltreferent, Stadtrat Ernst Pechlaner die Innuferreinigung nun schon zum 22. Mal.

Für eine saubere Umwelt verzichteten 194 InnsbruckerInnen auf ihren freien Samstag Vormittag und machten sich auf einen 30 Kilometer langen „Reinigungsmarsch“. Dass sich die Mühe gelohnt hat, zeigt die Bilanz: Die gesammelte Gesamtmenge belief sich auf ca. 6 Tonnen Müll und beinhaltete unter anderem wieder etliche Fahrräder, Christbäume, aber auch Schmuck, Uhren, Haushaltsschrott, Verpackungen und Haus- und Sperrmüll. Zum Vergleich: Im Vorjahr belief sich die gesammelte Menge auf 4.800 kg.

Neben zahlreichen individuell mithelfenden Personen beteiligten sich heuer 17 Vereine. Wie jedes Jahr organisierte Vizebürgermeister Christoph Kaufmann allein für den Reinigungsabschnitt O-Dorf rund 70 Personen aus diversen Organisationen des Olympischen Dorfes/Neu-Arzl.

Einsatz für ein sauberes Flussufer
Die Reinigung der Innufer von Abfällen hängt maßgebend von der Unterstützung durch eine große Anzahl an freiwilligen HelferInnen ab. „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, aber auch bei den Organisatoren, allen voran Martin Baumann und DI Stefan Siegele vom Referat für Umwelttechnik und Abfallwirtschaft und der Tiroler Wasserwacht für ihren wertvollen Beitrag für die Umwelt“, so StR Pechlaner. „Zugleich appelliere ich aber an alle InnsbruckerInnen und Innsbrucker den Recyclinghof in der Rossau zu nutzen, damit wir vielleicht schon im nächsten Jahr unser Ziel, weniger Müll an den Innufern zu finden erreichen können.“ Gemeinderat Martin Praxmarer schloss sich dem Dank an die Freiwilligen an: „Ich hoffe auch nächstes Jahr wieder auf so viele HelferInnen und Helfer zum Wohle des Innsbrucker Stadtbildes.“

Die Mitwirkenden wurden um 8.00 Uhr morgens in Reinigungstrupps und Sammelgebiete eingeteilt und mit den nötigen Werkzeugen (Greifzangen, Sicherungsseile) und Utensilien (Abfallsäcke, Arbeitshandschuhe) ausgestattet. Nach Beendigung der Reinigungsaktion wurden alle freiwilligen HelferInnen von der Stadt Innsbruck zum Mittagessen und einem Getränk ins Wohnheim Reichenau eingeladen.
26. März 2011