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Umkehrschleife Amraser Strasse

Bauträger: Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG)
Anzahl Wohnungen: 30 Wohneinheiten
Art der Wohnungen: Mietwohnungen
Bauvolumen:  
Zeitplan: Frühjahr 2015 bis Sommer 2016
Besonderheiten: Passivhausstandard, Sonnenkollektoren
zur Warmwasseraufbereitung am Dach
   
   

 

Bis zum Jahr 2012 befand sich in der südlichen Amraser-Straße eine Straßenbahnhaltestelle mit Umkehrschleife. Mit Verlegung dieser Haltestelle als „Kopfbahnhof“ in die Philippine-Welser-Straße steht das frei gewordene Grundstück nun für eine Wohnbebauung zur Verfügung. In Abstimmung mit den Planungsstellen der Stadt Innsbruck und der Architektenkammer führte die Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) einen Architekturwettbewerb durch. Unter dem Vorsitz von IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler wurde aus den acht eingereichten Projekten der Entwurf der Innsbrucker Architekten DI Florian Lutz und DI Daniela Amann zum Siegerprojekt gewählt.
„Mit der Verlegung der Haltestelle konnten zwei positive Effekte erzielt werden“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Einerseits erfuhr die Straßenbahnanbindung nach Amras eine qualitative Aufwertung, andererseits hat die Stadt Innsbruck ein gut gelegenes Grundstück gewonnen, dass für die Schaffung von Wohnungen verwendet werden kann.“ 
Auch IIG-Geschäftsführer Danler sieht die Umsetzung des Projektes positiv: „Durch die Wohnbebauung der ehemaligen Umkehrschleife kann dieses Grundstück einer hochwertigen Nutzung zugeführt werden. Erfreulich ist, dass mit der Fertigstellung 2016 annähernd 30 Familien bzw. Mieterinnen und Mietern leistbare attraktive Wohnungen angeboten werden können.“

Überzeugender Entwurf

Die geplante Wohnanlage besteht aus insgesamt 26 Wohnungen (2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen). 29 Autoabstellplätze sind in der Tiefgarage vorgesehen, auch für die Fahrräder ist ein eigener Fahrradraum geplant. Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt ca. 1.800 Quadratmeter.
Besonders die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- als auch Außenraum überzeugte die Jury. Positiv bewertet wurde zudem, dass alle Wohneinheiten mit einer breiten, gut nutzbaren Balkonzone eine großzügige Öffnung nach Südwesten zur parkartigen Friedhofsanlage bieten. Auch der Grundrisszuschnitt mit ausgewogenen Proportionen, sowie der zentrale Erschließungskern lassen eine Großzügigkeit und Flexibilität in der Nutzung zu.