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Umfangreiche Unterstützung der Premierentage

Stadt Innsbruck erhöhte das Budget sogar auf 6.000 Euro
Bereits seit 15 Jahren finden alljährlich in Innsbruck die Premierentage statt. Vom 7. bis 9. November wurden auch heuer wieder Vernissagen, Performances und KünstlerInnengesprächen veranstaltet. Als Vermittlungsprojekt zeitgenössischer Kunst wenden sie sich sowohl an Kunstversierte als auch an einen neuen Publikumskreis lokaler und überregionaler Herkunft.

Entgegen Medienberichten wurden die Premierentage seitens der Stadt Innsbruck auch heuer wieder finanziell angemessen unterstützt.
„Die diesjährige Veranstaltung erhielt von uns sogar eine Budgetaufstockung – von 3.500 auf 6.000 Euro“, kann Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die Kritik nicht nachvollziehen. „Das Kulturamt hat darüber hinaus die Organisatorinnen bei der Projektabwicklung beraten und bei der Akquirierung zusätzlicher Fördergelder maßgeblich unterstützt.“
Ein Teil der diesjährigen Premierentage fand bzw. findet außerdem in der städtischen Galerie im Andechshof statt: Verena Schweigers Ausstellung „Gefällt mir“ ist noch bis zum 24. November dort zu sehen.

Faire Honorarrichtlinien: Eigenhonorare können geltend gemacht werden
„Als Kulturreferentin ist mir die Förderung von Kunst und Kultur ein ausgesprochen wichtiges Anliegen. Mit einer Vielzahl an Initiativen unterstützen wir seit Jahren besonders junge KünstlerInnen – beispielsweise mit Förderpreisen für Literatur, Musik und bildende Kunst oder mit den ‚stadt_potenzialen‘, dem städtischen Fördertopf für Kulturinnovationsförderung“, betont Oppitz-Plörer. Gerade die Premierentage würden seitens der Stadt Innsbruck höchste Anerkennung genießen, wie die Anwesenheit städtischer VertreterInnen bei der Eröffnung und den Veranstaltungen der Premierentage verdeutlicht habe, so die Bürgermeisterin.

Die Wertschätzung von Kulturarbeit durch die Stadt Innsbruck kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass SubventionsnehmerInnen Eigenhonorare geltend machen können. Die Höhe der Eigenhonorare wird von den FördernehmerInnen selbst definiert, wobei die „Honorarrichtlinien für freiberufliche Kulturarbeit der TKI“ einen allgemeinen Richtwert vorschlagen. Die Stadt Innsbruck befürwortet diese fairen Honorarrichtlinien vollends und akzeptiert diese in Subventionsansuchen zur Gänze.
14. November 2013