Logo Innsbruck informiert
941937183_0.jpg

Übung für den Ernstfall

Evakuierung von 14 Personen aus der Nordkettenbahn
Im Naherholungsgebiet der Innsbrucker Bevölkerung wurde am 6. April für den Ernstfall geübt: Die MitarbeiterInnen der Nordkettenbahnen sowie die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergrettung probten die Evakuierung einer bei der Talfahrt auf offener Strecke stehen gebliebenen Gondel.

Diese Übung fand auf Initiative von Feuerwehr- und Forstreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann statt und stand unter der Vorgabe „Üben um Grundlagen für den Einsatz zu schaffen“. Die Einsatzkräfte verfolgten das Ziel, die geplanten Vorgehensweisen einer Prüfung zu unterziehen und allfällige notwendige Verbesserungen zu erkennen.

Die Ausgangslage: Eine Gondel der Nordkettenbahnen war gegen 18.00 Uhr auf der Fahrt zur Talstation zum Stillstand gekommen. Da auch im Notbetrieb die Weiterfahrt der Gondel nicht mehr möglich war, wurde es erforderlich, die Gondel zu evakuieren. Zu diesem Zweck wurden die Passagiere (insgesamt 14 Personen) aus der Gondel abgeseilt, von den Einsatzkräften übernommen und betreut. Nach erfolgter Erstbetreuung führten Bergrettung und Feuerwehr die Betroffenen aus dem unwegsamen Gelände und transportierten sie zur Talstation auf der Hungerburg.

Übungsziel wurde erreicht
Im Verlauf der Übung zeigte sich, dass sich die Vorkehrungen und Planungen im Vorfeld im Großen und Ganzen bewährt haben. Nur einige Kleinigkeiten, die im Zuge der Nachbesprechung der rund 40 Einsatzkräfte und BetriebsmitarbeiterInnen der Nordkettenbahnen aufgezeigt wurden, bedürfen einer Optimierung.

Feuerwehr- und Forstreferent Christoph Kaufmann zeigte sich mit dem Übungsverlauf zufrieden: „Die Übungsziele wurden allesamt erreicht. Nach rund eineinhalb Stunden ab Alarmierung der Einsatzkräfte, nachdem alle Passagiere sicher und wohlbehalten im Bereich der Talstation der Nordkettenbahnen angekommen waren, konnte ‚Übungsende‘ gegeben werden.“
10. April 2013