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Trotz Regen Spaß und Action in Wildmoos

Besuch des Vizebürgermeisters Kaufmann im Ferienlager Wildmoos
Seit eineinhalb Wochen verbringen 73 Kinder eine spannende und aufregende Zeit in der Ferienkolonie Wildmoos. Im Freien spielen und sich austoben bei Schnitzeljagden, Wanderungen, Lagerfeuer oder einen gemütlichen Regentag mit „Vier Gewinnt“, „Bingo“ und „Wetten, dass..?“ verbringen und am Abend tanzen bis die Beine wehtun.

Diesen Spaß ließ sich auch Kinder- und Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann nicht entgehen und besuchte am 20. Juli die Kinder des ersten Sommerfrische-Turnus. „Ich sehe, dass hier eine ganz tolle Stimmung herrscht und dass die Post abgeht“, begrüßte Kaufmann die Kids, die er mit einer kleinen Nascherei überraschte.

Echte Sommerfrische unter fachlicher Betreuung
Seit fast 100 Jahren organisiert der gemeinnützige Ferienkolonieverein Hötting-Wildmoos die beliebten Sommerfrische-Lager für Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren. Dabei sollen die Kinder eine wirkliche Sommerfrische ohne Fernsehen, Video etc. erleben. Besonderer Wert wird auf gesundes und gutes Essen gelegt. Die Kinder werden von erfahrenen Begleitpersonen aus dem pädagogischen Bereich, die sichtlich Spaß an ihrer Arbeit haben, betreut.

Das Ferienlager Wildmoos liegt auf 1300 Meter Meereshöhe oberhalb von Seefeld inmitten von Wiesen und Wäldern am Ufer des Wildmooser Sees, der nur in unregelmäßigen Abständen an die Oberfläche tritt. Auf 11.000 m² haben die Kinder genug Platz, sich nach Herzenslust auszutoben. Ein Fahrverbot trägt zur Sicherheit bei.

Plätze schon im April ausgebucht
In diesem Jahr hatten die Eltern zwei Termine zur Auswahl. Der erste Turnus dauert zwei Wochen vom 9. bis zum 23. Juli, der zweite Turnus wird vom 6. bis 13. August stattfinden. Es nehmen 73 Kinder am ersten und 55 am zweiten Turnus teil. „Die gesamten Plätze waren schon im April ausgebucht und wir sind zuversichtlich, dass unser Angebot auch im nächsten Jahr so gut angenommen wird“, freut sich der Obmann des Vereins, der ehemalige Bezirksschulrat und Wacker-Präsident Reg.-Rat Erwin Steinlechner. „Einen großen Beitrag zum guten Funktionieren leistet auch die Stadt Innsbruck, die immer fördernd und wohlwollend hinter dem Projekt stand“, bedankte sich der Schriftführer des Vereins Reg.-Rat Edmund Mauracher.

Tradition seit fast 100 Jahren
Ausgegangen ist die Initiative 1920 von einer Gruppe Höttinger Lehrern, die armen Bauernkindern einen Urlaub ermöglichen wollten. Die Hütte am Wildmooser See stellte die Stiftung „Nissl“ kostenlos zur Verfügung, mittlerweile ist die Anlage im Besitz des Ferienkolonievereins Hötting-Wildmoos.

Erwin Steinlechner ist seit 50 Jahren die gute Seele des Vereins und hegt und pflegt sein Lebenswerk sichtlich mit Begeisterung und Hingabe. Insgesamt bietet das Lager Platz für 75 Kinder, für Innsbrucker Familien gibt es dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Sondertarife. Seit dem ersten Ferienlager haben schon über 20.000 Kinder dieses Angebot genützt.

21. Juli 2011