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Traditionsreiches Medizintechnik-Unternehmen expandiert

10.000 m² für die Frima „Leonhard Lang“
Mit 220 MitarbeiterInnen, 30 Millionen Euro Umsatz und einer Exportquote von 95 Prozent zählt die Firma „Leonhard Lang“ zu einem starken Wirtschaftsfaktor in Innsbruck. Das Unternehmen produziert EKG-Elektroden, Chirurgie-Elektroden, Defibrillationselektroden und viele andere medizinische Spezialitäten.

Am Grabenweg feierte die Belegschaft gemeinsam mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 2. November den Spatenstich zur 10.000 m² großen Erweiterung.

Die Bürgermeisterin betonte die Bedeutung eines derartigen Familienunternehmens für den Wirtschaftsstandort Innsbruck: „Was hier bisher geleistet wurde, ist beispielgebend und nachhaltig. Wir sind stolz, dass wir gerade im medizin-technischen Bereich ein solches Unternehmen und einen solch starken Arbeitgeber in Innsbruck haben.“ Unternehmen wie dieses seien wesentliche Säulen für einen starken Wirtschaftsstandort Innsbruck, so Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Oppitz-Plörer weiter: „Die Stadt Innsbruck erhält pro Jahr über 40 Millionen Euro Kommunalsteuer. Mit diesem Geld können wir den sozialen Frieden gewährleisten und in die Zukunft investieren.“

Firmenchef Dr. Leonhard Lang selbst bediente die Schaufel am Bagger: „Ich freue mich, dass unser Familienunternehmen mit 220 MitarbeiterInnen ein starker Wirtschaftspartner für die Menschen und die Stadt Innsbruck ist. Eine Exportquote von 95 Prozent und ein jährlicher Umsatz von 30 Millionen Euro ist natürlich nur mit sehr gut qualifizierten MitarbeiterInnen und einer nachhaltigen Firmenphilosophie möglich. Wir sind alle stolz darauf, dass wir jetzt am Standort Innsbruck expandieren können und danken auch der Stadt Innsbruck für die guten Rahmenbedingungen und die gute Partnerschaft.“

Eine traditionsreiche Geschichte
Gegründet wurde das Unternehmen 1872 als Papiergroßhandlung und Papiersäckefabrik am Standort Maria-Theresien-Straße 18. Anfang des 20. Jahrhunderts fand seitens der Familie Lang die Schenkung dieser Liegenschaft an die Stadtgemeinde Innsbruck statt, was auch die besondere Verbindung des Familienunternehmens mit der Stadt Innsbruck ausdrückt.

1944 wurde der Standort Maria-Theresien-Straße durch Brandbomben total zerstört. Nach vielen Standortwechseln erhielt die Firma Leonhard Lang von der Stadt ein Baurecht auf dem Areal des Archenweges 56 mit der damaligen Mitarbeiteranzahl von 30 MitarbeiterInnen.

1975 übernahm der jetzige Familien-Miteigentümer Dr. Leonhard Lang das Unternehmen seines Vaters und begann 1984 mit der Fertigung von EKG Elektroden. Das war der Startschuss für den erfolgreichen Einstieg in den Medizin-Bereich. Die nunmehrigen Inhaber sind Dr. Leonhard Lang, Hilde Lang, Burrhus Lang, Flavia Lang und Sergius Lang zu gleichen Teilen. Als Geschäftsführer fungiert Mag. Burrhus Lang.

Aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung platzte der Standort Archenweg 56 aus allen Nähten und erwarb deshalb von der Firma Fröschl 10.000 m² am Grabenweg 79 zur Betriebserweiterung.
02. November 2011