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Tivoli-Schwimmbad-Areal

Flächen bleiben im Winter wieder geschlossen
Zwei Winter lang hat die Stadt Innsbruck – auf Grundlage eines Antrags von Gemeinderat Christian Kogler – Freiflächen des Tivoli-Schwimmbad-Areals in den Wintermonaten von 1. Oktober bis 15. März von den Innsbrucker Kommunalbetreiben (IKB) angemietet und der Öffentlichkeit als „Park“ zur Verfügung gestellt.

Der für Grünanlagen zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz hat aufgrund der geringen Nutzung und des unrentablen personellen und finanziellen Aufwands im Stadtsenat beantragt, den Pilotversuch nicht mehr fortzusetzen. Der Stadtsenat beschloss nun am 18. September einstimmig – mit Stimmenthaltung der ÖVP – den Mietvertrag mit der IKB aufzulösen, die Flächen bleiben im Winter geschlossen.

Durch die Öffnung der Freiflächen im Winter fielen jährlich Kosten von über 15.000 Euro an: Die Anlage musste morgens geöffnet und abends geschlossen werden, MitarbeiterInnen der MÜG überwachten die Parkordnung, Mitarbeiter des Straßenbetriebes mussten für die Sicherheit der Wege (Räumung, Streuung, etc.) sorgen. „Es hat sich aber herausgestellt, dass den ganzen Winter über kaum Menschen in der Anlage anzutreffen waren“, argumentierte Stadtrat Fritz. „In der unmittelbaren Umgebung finden sich zudem weit attraktivere Grün-, Sport- und Freizeitanlagen für die Naherholung der Menschen in diesem Stadtteil“, so Fritz weiter: „Vom Rapoldipark über die Freizeitanlagen im neuen Stadtteil Tivoli bis hin zum Grünzug westlich des Olympiastadions bis zur Wiesengasse hinauf, steht hier viel Raum zur Verfügung.“

Die Stadt Innsbruck ist weiterhin bemüht, ihren BürgerInnen Grünflächen und Freizeitanlagen in ausreichendem Ausmaß für die Naherholung zur Verfügung zu stellen, aber auch hier gilt der Grundsatz der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit ergänzt Fritz: „Die Geldmittel aus dem Budget der Grünanlagen sind für die Pflege und Verschönerung unserer stark frequentierten städtischen Park- und Freizeitanlagen weit besser investiert als in die Winter-Öffnung der Liegeflächen des Schwimmbades, die eigentlich niemand in Anspruch nimmt.“
18. September 2013