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Tiroler Umweltschutzbericht 2010

Bezirk Innsbruck-Land und Innsbruck: Naturschutz und effektive Mülltrennung.
Der Tiroler Umweltschutzbericht 2010 stellt den Bezirken Innsbruck-Land und Innsbruck ein gutes Zeugnis aus. 395 Naturschutzverfahren wurden vergangenes Jahr von der BH Innsbruck behandelt, elf vom Magistrat Innsbruck. Die Verfahren reichten von Uferschutzverbauungen bis hin zur Errichtung von Sport- und Beschneiungsanlagen.

Im vergangenen Jahr wurden in Innsbruck und Innsbruck-Land mehrere Projekte zum Naturschutz durchgeführt. Im Rahmen des tirolweiten Naturschutzprojektes „der.inn“ wurde bei Telfs ein neuer Seitenarm des Inns mit fischpassierbaren Gewässeranbindungen angelegt. In Innsbruck wurden die Schutzmaßnahmen der stark gefährdeten und nur rund um Innsbruck vorkommenden Blume „Innsbrucker Küchenschelle“ fortgesetzt. Das Österreichische Programm für eine umweltgerechte und den natürlichen Lebensraum schützende Landwirtschaft (ÖPUL) förderte mit 3,1 Millionen Euro den Erhalt und die Pflege von circa 6.300 Hektar ökologisch wertvoller Flächen in Tirol. Im Bezirk Innsbruck-Land gibt es rund 1.500 Hektar solcher Flächen.

Mülltrennung im Bezirk Innsbruck-Land und Innsbruck
„Ein besonderes Augenmerk lag im letzten Jahr auf Umweltschutzmaßnahmen am Inn. Persönlich freut mich, dass die Mülltrennung im Bezirk Innsbruck-Land so gut funktioniert“, erklärt Bezirkshauptmann Herbert Hauser. Im Bezirk Innsbruck-Land landen 87 Prozent des Papiermülls, 91 Prozent der Glas-, 73 Prozent der Leicht- und 68 Prozent Metall-Verbundprodukte sowie 65 Prozent der biogenen Abfälle im richtigen Müllcontainer. Die Landeshauptstadt schneidet tirolweit am schlechtesten ab: Nur 79 Prozent des Papiermülls, 47 Prozent der Leicht-, 45 Prozent der Metall-, und 76 Prozent der Glas-Verbundprodukte werden getrennt gesammelt.
11. August 2011