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tiroler fairschnaufpause

Erster bio-fairer Kaffee exklusiv für Tirol
Heute Vormittag präsentierten die Tiroler Weltläden im Weltladen Innsbruck Universitätsstraße zeitgerecht zum „Tag des Kaffees“ am 1. Oktober ihre erste bio-faire Kaffee-Eigenkreation für Tiroler KaffeegenießerInnen: die „tiroler fairschnaufpause“.

Die Weltläden, die Fachgeschäfte für Fairen Handel, bieten damit den ProduzentInnen im globalen Süden ein gerechtes Einkommen und den VerbraucherInnen im Norden die Möglichkeit durch bewussten Konsum Zeichen zu setzen.

Der Hauptbestandteil dieses hochwertigen bio-fairen Kaffees aus 100 % Arabica-Bohnen stammt von der Kooperative „Yeni Navan“ aus Mexiko. Zur Erstpräsentation in Innsbruck war auch Maria Santos, Kaffee-Biobäuerin der Kooperative Yeni Navan, anwesend. „Der Erhalten und Schutz unserer Umwelt ist für uns bei Yeni Navan ein essentieller nachhaltiger Grundsatz, so sind zum Beispiel unsere Kaffeepflanzen in den natürlichen Wald eingebettet, der die notwendige Beschattung spendet.“ erzählt Maria Santos. Die indigenen Kleinbäuerinnen und -bauern von Yeni Navan produzieren in der Abgeschiedenheit des schwerzugänglichen Hochlands von Oaxaca exzellenten Bio-Kaffee. Der Anbau, die Ernte, das Schälen der Kaffeekirschen, die Fermentation bis hin zum Waschen und Trocknen der Kaffeebohnen – alles geschieht vor Ort. Der Kaffee muss daher nicht mehr an die „Coyotes“ (= ZwischenhändlerInnen) verkauft werden.

„Die Vermarktung über die Genossenschaft bringt den KaffeeproduzentInnen neben dem fairen Preis weitere Vorteile: technische Beratung, Verbesserung der Infrastruktur in den Gemeinden und Weiterbildungsangebote.“ weiß Gudrun Danter, Geschäftsführerin der ARGE Weltläden. Doch nicht nur dabei unterstützt der Faire Handel die KleinbäuerInnen von Yeni Navan. „Durch die Kooperation mit den Weltläden arbeiten wir gemeinsam daran die Lebensbedingungen der indigenen Familien zu verbessern. Unser Beitrag für die „tiroler fairschnaufpause“ ist es gute Kaffeequalität zu liefern, um damit die Verbindung von Süd nach Nord zu stärken und auszubauen.“ so Maria Santos.
08. Oktober 2012